Mittwoch, 1. April 2009

Ich mach' mir dann mal 'nen Plan ...

• • • Seit drei Stunden sitze ich daran, eine neue und natürlich möglichst perfekte und lückenlose und wunderhübsche Planungsliste meiner nächsten Schreibprojekte zu erstellen. Nein, zu entwerfen!
• • • Dabei wird mir bewußt, wie oft ich solche Listen in den vergangenen zehn Jahren angelegt habe. Und ich verspüre ein kurioses Kribbeln im Bauch. Nicht, weil mir klar geworden wäre, dass ich »nur mal wieder« eine jener Listen zusammenbastle. Sondern, weil es sich anders anfühlt als in den zurückliegenden Zeiten.
• • • Ich spüre beim Spaltenanlegen und -ausfüllen die Wahrhaftigkeit und Gewaltigkeit des (wie ich finde absolut zutreffenden und äusserst sinnigen) Sinnspruches »Wo das Bewußtsein ist, liegt die Verantwortung«. Für mich ist enorm fühlbar, dass diese Schreibplanung unter anderen Voraussetzungen entsteht als alle anderen vor ihr.
• • • Nicht nur habe ich (seit einiger Zeit bereits) mein gesamtes Grundwerkzeug für meine Arbeit als Autor vorliegen. Nicht nur habe ich in den letzten Monaten eine grundlegende Entwicklung, was mein Verhältnis zum Schreiben angeht, erfahren. Ich bin mir überdies auch noch dessen vollumfänglich bewußt. Das ist spannend und einen Hauch euporisierend - vor allem aber ist es ganz schön gewaltig.
• • • Da kommst Du jetzt nicht mehr raus, denke ich ... und lächle ein wenig vor mich hin ... und verschiebe den SF-Kurzroman in meiner Liste ein wenig nach unten zugunsten von Der Ruhm der Tochter...

1 Kommentar:

  1. Das war jetzt ein Aprilscherz, nicht wahr? (Gelesen am 3.September)

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