• • • Es ist soweit: Ich lese wieder einmal im »Kafe Kruemelkram« in de Virtuellen Realität von »Second Life«. Diesmal bringe ich (unter dem vielleicht schon einmal gehörten Titel »Worte wie Donnerhall«) einige Science Fiction Miniaturen zum Vortrag.
• • • »Miniaturen« nenne ich sehr, sehr kurze Kurzgeschichten, die zumeist nur aus dem Vermitteln einer Szene oder eines Bildes bestehen. So knapp diese Textform ist, so interessant finde ich sie auch.
• • • Ich würde mich freuen, wenn viele Besucher heute Abend nach Second Life aufbrechen, damit wir eine schöne Zeit gemeinsam haben. Die Second-Life-URL fürs Kafe Kruemelkram lautet: http://slurl.com/secondlife/Ataria/56/160/23
Christian Kathan
• • • Science Fiction • Fantasy • Thriller • Horror • • •
Samstag, 28. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
ELIGIUM - ein Verriss
• • • Ich schreibe echt nicht gern Verrisse. Wirklich, das müsst Ihr mir glauben. Aber ich bin aktuell über etwas gestolpert, über das ich in keine Weise etwas Positives berichten kann: Es handelt sich dabei um das neue MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) ELIGIUM.
• • • Keine Ahnung mehr, wie ich auf ELIGIUM aufmerksam wurde. Irgendein Newsletter von einem Online-News-Portal oder so. Jedenfalls fand ich auf der Website des Spiels und bei Facebook eine umfangreiche »Besorg Dir einen Beta-Key«-Aktion. Die ersten Grafiken fand ich ganz okay, ich bewarb mich also um den Zugang zum Spieletest und bekam ihn nicht. Was okay ist, so ist das Leben. Also wartete ich, denn ELIGIUM sollte später ja kostenlos zu spielen sein.
• • • Dieser Tage erhielt ich dann eine E-Mail mit gleich drei (!) Beta-Keys. Aha, dachte ich mir, wozu brauche ich denn gleich drei? Mir hätte ja einer gereicht. Egal, ich ging daran, die Software auf dem Netz zu laden, was ein wenig dauerte. Und dann hielt erst einmal Ratlosigkeit Einzug bei mir, denn ich hatte keinen Schimmer, wo ich mich denn jetzt mit den Beta-Keys anmelden sollte. Die Dokumentation war megadürftig, im Forum zum Spiel waren zunächst nur Wischiwaschiangaben zu lesen und einer der Links auf der Online-Hauptseite führt dauerhaft zu einer fast leeren Seite mit dem Schriftzug "MAINTENANCE".
• • • Nach insgesamt zwölf Stunden Softwareladen, ziellosem Suchen und ersten Frustrationen erbarmte sich ein Mitglied im Forum und gab mir einen konkreten Hinweis, wo und wie man die Beta-Keys eingeben und damit einen Account generieren konnte. Ich hoffte darauf, »endlich spielen« zu können und wählte mir einen Magier als Figur. Dann startete das Spiel und ich wurde enttäuscht: Kein Hinweis auf Handlung, supersimple Grafik (im Vergleich zu anderen free-To-Play-Spielen) und die erste wirkliche Aufgabe war, fünf Monster um die Ecke zu bringen.
• • • Mich hat ELIGIUM nur knappe zehn Minuten im Spiel gehalten: Zu üblich und zu unwesentlich war das, was ich gesehen habe. Ohne den Hauch von innovativen Ideen bleibt dieses MMORPG leider nur reines Versatz-Fantasy-Spielen - auf das ich sogar noch richtig lange Zeit gewartet habe. Mein Fazit: Spielt lieber »Herr der Ringe Online«, ELIGIUM ist ein belanglos-beliebiger Online-Game-Klon.
• • • Keine Ahnung mehr, wie ich auf ELIGIUM aufmerksam wurde. Irgendein Newsletter von einem Online-News-Portal oder so. Jedenfalls fand ich auf der Website des Spiels und bei Facebook eine umfangreiche »Besorg Dir einen Beta-Key«-Aktion. Die ersten Grafiken fand ich ganz okay, ich bewarb mich also um den Zugang zum Spieletest und bekam ihn nicht. Was okay ist, so ist das Leben. Also wartete ich, denn ELIGIUM sollte später ja kostenlos zu spielen sein.
• • • Dieser Tage erhielt ich dann eine E-Mail mit gleich drei (!) Beta-Keys. Aha, dachte ich mir, wozu brauche ich denn gleich drei? Mir hätte ja einer gereicht. Egal, ich ging daran, die Software auf dem Netz zu laden, was ein wenig dauerte. Und dann hielt erst einmal Ratlosigkeit Einzug bei mir, denn ich hatte keinen Schimmer, wo ich mich denn jetzt mit den Beta-Keys anmelden sollte. Die Dokumentation war megadürftig, im Forum zum Spiel waren zunächst nur Wischiwaschiangaben zu lesen und einer der Links auf der Online-Hauptseite führt dauerhaft zu einer fast leeren Seite mit dem Schriftzug "MAINTENANCE".
• • • Nach insgesamt zwölf Stunden Softwareladen, ziellosem Suchen und ersten Frustrationen erbarmte sich ein Mitglied im Forum und gab mir einen konkreten Hinweis, wo und wie man die Beta-Keys eingeben und damit einen Account generieren konnte. Ich hoffte darauf, »endlich spielen« zu können und wählte mir einen Magier als Figur. Dann startete das Spiel und ich wurde enttäuscht: Kein Hinweis auf Handlung, supersimple Grafik (im Vergleich zu anderen free-To-Play-Spielen) und die erste wirkliche Aufgabe war, fünf Monster um die Ecke zu bringen.
• • • Mich hat ELIGIUM nur knappe zehn Minuten im Spiel gehalten: Zu üblich und zu unwesentlich war das, was ich gesehen habe. Ohne den Hauch von innovativen Ideen bleibt dieses MMORPG leider nur reines Versatz-Fantasy-Spielen - auf das ich sogar noch richtig lange Zeit gewartet habe. Mein Fazit: Spielt lieber »Herr der Ringe Online«, ELIGIUM ist ein belanglos-beliebiger Online-Game-Klon.
Donnerstag, 12. Januar 2012
New Girl - neue Serie, gar nicht so neu
• • • Gestern startete (nach einer Art Preview in der Vorwoche) die neue Comedyserie »New Girl«. Ich guckte mir die beiden ersten Episoden an und komme zu dem Ereignis: Wirklich etwas total Neues habe ich nicht gesehen.
• • • Ich möchte gar nicht zum Ausdruck bringen, dass ich nicht gut unterhalten wurde. Wurde ich. Aber IMHO (»in my humble opinion« - meiner bescheidenen Meinung nach) wurde die Chance auf herzerfrischende, neue Comedyelemente durchaus vergeben wurde. Zu konventionell-amerikanisch sind die Gags, zu sehr schimmern Anleihen an Serien wie »Ugly Betty« und »Friends« durch, zu belehrend sind die Prämissen der Episoden (»Freunde müssen einander beistehen« / »Schließ' ab mit dem Ex!«) und zu wenig durchgeknallt ist Hauptfigur Jess(ica Day), um »New Girl« spontan in den Olymp komplettkultiger Serien zu katapultieren.
• • • Aber abgesehen davon, dass einer der Hauptdarsteller nach der Pilotfolge ersetzt wurde (bzw. werden musste, weil seine eigene Serie dann doch verlängert wurde), waren die beiden ersten Folgen sehr unterhaltsam und ich gucke »New Girl« gern mal wieder an. Nur wirklich versprechen, dass ich auf jeden Fall dran bleiben werde, könnte ich jetzt nicht. Dazu war »New Girl« mir nicht neu genug.
• • • Ich möchte gar nicht zum Ausdruck bringen, dass ich nicht gut unterhalten wurde. Wurde ich. Aber IMHO (»in my humble opinion« - meiner bescheidenen Meinung nach) wurde die Chance auf herzerfrischende, neue Comedyelemente durchaus vergeben wurde. Zu konventionell-amerikanisch sind die Gags, zu sehr schimmern Anleihen an Serien wie »Ugly Betty« und »Friends« durch, zu belehrend sind die Prämissen der Episoden (»Freunde müssen einander beistehen« / »Schließ' ab mit dem Ex!«) und zu wenig durchgeknallt ist Hauptfigur Jess(ica Day), um »New Girl« spontan in den Olymp komplettkultiger Serien zu katapultieren.
• • • Aber abgesehen davon, dass einer der Hauptdarsteller nach der Pilotfolge ersetzt wurde (bzw. werden musste, weil seine eigene Serie dann doch verlängert wurde), waren die beiden ersten Folgen sehr unterhaltsam und ich gucke »New Girl« gern mal wieder an. Nur wirklich versprechen, dass ich auf jeden Fall dran bleiben werde, könnte ich jetzt nicht. Dazu war »New Girl« mir nicht neu genug.
So finster die Nacht

• • • Es gibt wenige Film, die ich nahezu vorbehaltlos empfehlen kann, weil sie mich schwer begeistert und und beeindruckt haben. »So finster die Nacht« (Originaltitel: »Låt den rätte komma in«), die 2008 entstandene schwedische Verfilmung des gleichnamigen Romans aus dem Jahr 2004 (deutsche Übersetzung: 2007), ist ein solcher Film.
• • • Erzählt wird die in den 1980er Jahren spielende Geschichte des zwölfjährigen Oskar, der nicht nur in dem neuen Nachbarskind Eli eine Freundin findet, sondern auch herausfindet, dass Eli sich von Blut ernährt. Der Film erzählt dabei nicht nur eine Vampirgeschichte so, »als hätte sich Anne Rice entschieden, eine Geschichte von Astrid Lindgren zu schreiben« (Zitat: Fantasyfilmfest 2008) - man erlebt, wie Oskar seinen ersten großen Schritt zum Erwachsenwerden tut, und welche Auswirkungen ein Vampir auf seine Nachbarschaft haben kann.
• • • Es ist kein Wunder, dass es 2010 ein amerikanisches Remake (»Let Me In«) dieses Stoffes gab: Das Drehbuch wurde vom Autor der Romanvorlage gekonnt selbst entworfen und in faszinierenden Bilder, deren Härte der im Film dargestellten Kälte des Winter entspricht, ohne auf eine fast verstörende Zärtlichkeit zu verzichten. Grandiose, aber bescheidene Kamerafahrten führen nahezu lyrisch durch Szenen, die man in anderen Horrorstreifen zuhauf findet, in diesem Film jedoch sparsam eingesetzt sind.
• • • Dieser Film ist für mich harter Horror, nicht jedoch wegen der moderaten Anzahl an Schock- und Spezialeffekten. Vielmehr bezieht »So finster die Nacht« seine Härte aus den Themen, die der Film anspricht, und der feinsinnig aufgeführten Unerbittlichkeit, mit der Szenen choreografiert wurden. Zwar atmet jede Einstellung eine Atmosphäre, als würde hier ein für Jugendliche geeigneter Film gezeigt werden, doch die deutsche Freigabe ab 16 Jahre ist durchaus angemessen. Faszinierend und zum Nachdenken anregend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Film in Spanien und der Osthälfe von Kanada ab 13, in Frankreich und Japan gar ab 12 freigegeben wurde (was aber vielleicht auf gekürzten Fassungen zurückzuführen ist).
• • • Wer genug von Kleinmädchen- oder Splatter-Vampirfilmen hat, wer eine toll erzählte Geschichte über Freundschaft und Erwachsenwerden erzählt bekommen will, wer einen richtig tollen Film (IMDB-Bewertung 8,0!) sehen will oder wer wissen möchte, wozu Katzen noch sich richtig dolle nützlich sein können - der sollte »So finster die Nacht« ansehen. Unbedingt. Heute Nacht noch! Allen anderen ... ist nicht mehr zu helfen.
STELLARIS 27 und »Terras neue Herren«

• • • Im morgen erscheinenden Band der Serie »Perry Rhodan« (Nr. 2630, »Im Zeichen der Aggression« von Marc A. Herren) wird eine neue Kurzgeschichte der Reihe STELLARIS beiliegen: »Transportschaden« von Dieter Bohn. Damit bringt es diese »Serie in der Serie« bereits auf die 27. Fortsetzung, worüber ich mich sehr freue. Natürlich bin ich auch sehr gespannt auf die Geschichte meines ehemaligen Nürnberger Stammtischbruders.
• • • Beim Durchklicken der Perry-Rhodan-Website ist mir dann aber noch etwas anderes aufgefallen: Der Titel von Roman 2634. »Terras neue Herren« lautet er, stammt (zusammen mit Band 2633, »Der tellurische Krieg«, und damit wohl einen Doppelband bildend) aus der Feder von Hubert Haensel ... und verspricht Umwälzendes: Terra einmal wieder in der Hand neuer Machthaber!?
• • • Sowohl die STELLARIS-Reihe als auch die Titelankündigung von Band 2634 zeigen mir, dass »Perry Rhodan« für mich nichts von seiner Faszination verloren hat: Wie seinerzeit 1984, als ich über die sogenannten »Silberbände« erstmals mit dieser Space Opera in Kontakt kam, verfolge ich mit Spannung und Interesse die Entwicklung dieser Fortschreibung einer potenziellen irdischen Zukunft.
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Im Mai: Nürnberger Autorentreffen 2012
• • • Die Nürnberger Autorentreffen sind seit Jahre eine feste Institution in der literarischen Landschaft Deutschlands. Mit einem gelungenen Mischkonzept aus lehrreichen Vorträgen und sozialer Begegnung von Autoren hat sich die Veranstaltungsreihe von Ursula Schmid-Spreer als wertvoller Bestandteil der Schriftstellerszene etabliert. Jetzt ist der Termin des nächsten Autorentreffens veröffentlicht worden.
• • • Zu Christi Himmelfahrt, am 17. Mai 2012, werden wieder Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum das Bildungszentrum der Stadt Nürnberg besuchen. In der Zeit von 9.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr werden drei Vorträge angeboten: Der erfolgreiche Autor historischer Romane Titus Müller referiert über »Spannung - Von der Kunst, den Leser zu fesseln«, die Literaturwissenschaftlerin und Lektorin Bettina Wörgötter stellt sich die Frage »Wie ticken Verleger und womit überzeuge ich sie?« und der Vortrag von Wortweisend-Schreibcoach Angelika Frey steht unter dem Motto »Nehmen Sie Haltung an, Madame! Die Dynamik zwischen Figur und Leser«.
• • • Unter www.autorentreffen.de.vu findet man nähere Informationen zum diesjährigen Autorentreffen. Dort befindet sich auch der E-Mail-Link zur Anmeldung und eine Verlinkung zur Nachlese des Autorentreffens 2011.
• • • Die Teilnahme an dieser Veranstaltung lohnt sich auch im Jahr 2012 und ich freue mich über den überaus positiven Zuspruch, den das Nürnberger Autorentreffen bereits jetzt in den sozialen Netzwerken hat.
• • • Zu Christi Himmelfahrt, am 17. Mai 2012, werden wieder Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum das Bildungszentrum der Stadt Nürnberg besuchen. In der Zeit von 9.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr werden drei Vorträge angeboten: Der erfolgreiche Autor historischer Romane Titus Müller referiert über »Spannung - Von der Kunst, den Leser zu fesseln«, die Literaturwissenschaftlerin und Lektorin Bettina Wörgötter stellt sich die Frage »Wie ticken Verleger und womit überzeuge ich sie?« und der Vortrag von Wortweisend-Schreibcoach Angelika Frey steht unter dem Motto »Nehmen Sie Haltung an, Madame! Die Dynamik zwischen Figur und Leser«.
• • • Unter www.autorentreffen.de.vu findet man nähere Informationen zum diesjährigen Autorentreffen. Dort befindet sich auch der E-Mail-Link zur Anmeldung und eine Verlinkung zur Nachlese des Autorentreffens 2011.
• • • Die Teilnahme an dieser Veranstaltung lohnt sich auch im Jahr 2012 und ich freue mich über den überaus positiven Zuspruch, den das Nürnberger Autorentreffen bereits jetzt in den sozialen Netzwerken hat.
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Mittwoch, 11. Januar 2012
ATLAN: »Die geträumte Welt«

• • • Wenn man sich das Design des neuen ATLAN-Romans so betrachtet, kommt man spontan nicht auf die Idee, irgendetwas hätte sich geändert - und das ist gut so, denn so wird dem Fan und Leser der Abenteuer des vermutlich ältesten Arkoniden des »Perry Rhodan«-Universums der Wechsel der ATLAN-Romanreihen von FanPro zu Ulisses leicht gemacht.
• • • »Die geträumte Welt« heißt der Roman von Atlan-Autor Achim Mehnert, der im Februar 2012 (also in Kürze) erscheinen wird, und bereits online vorbestellbar ist. Der Klappentext dieses Trilogieauftakts verspricht einiges:
September 3126 alter Terranischer Zeitrechnung:
In dieser Zeit geht die United Stars Organisation - kurz USO - gegen das organisierte Verbrechen vor. An ihrer Spitze steht der Arkonide Atlan, Perry Rhodans bester Freund. Ein Zellaktivator verleiht dem mehr als zehntausend Jahre alten einstigen Imperator des arkonidischen Imperiums die relative Unsterblichkeit.
Grossadministrator Perry Rhodan und Solarmarschall Julian Tifflor laden Atlan ein, der Erprobung der neuesten geheimen Errungenschaft des Solaren Imperiums beizuwohnen. Doch das Zeitexperiment im All misslingt, und als sich der Arkonide mit einer Gruppe von Terranern auf die Suche nach dem verschollenen Testschiff WAV-E und dessen Besatzung macht, gerät er in eine bizarre fremde Welt, die unmöglich natürlichen Ursprungs sein kann.
Zur gleichen Zeit untersuchen auf Nacht, einem Mond des Planeten Nancanor, Wissenschaftler in Diensten der Piraten-Lady Tipa Riordan eine Zone, an der sich die Welt, wie wir sie kennen, aufzulösen scheint. Dabei machen sie einen rätselhaften Fund ...
• • • Der Polychora-Dreiteiler basierend auf der Exposéarbeit von Götz Roderer greift damit eine beliebte Nebenfigur der Hauptserie auf und man kann gespannt auf unterhaltsame Stunden mit Atlan und einer Weltraumpiratin hoffen. Vorbestellen kann man »Die geträumte Welt« übrigens HIER
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Dienstag, 10. Januar 2012
Dungeons and Dragons 5 kommt
• • • Monte Cook, seiner Zeichens einer der aktuell erfolgreichsten Rollenspielautoren der Welt, hat es vor Kurzem ja bereits angedeutet (indem er durchsickern ließ, er arbeite bald wieder für den D&D-Produzenten »Wizards of the Coast«): Die fünfte Regelversion des vermutlich bekanntesten Rollenspielsystems der Welt, »Dungeons & Dragons« wird kommen. Die Presseveröffentlichungen am gestrigen Montag bestätigten dies und untermauerten diese Informationen mit Details zum Entwicklerteam sowie zu einem Hoffnungsschimmer in Sachen offener Lizenzen.
• • • Die Leute von herzliches-rollenspiel.de haben die Links der weltweiten Pressemenldungen zum Thema D&D5 gut zusammengefasst - Ihr findet die Seite HIER.
• • • Ich für meinen Teil hoffe sehr, dass D&D in der nächsten Regelversion sich (wieder) weg von schematischem Tabletop-Rollenspiel und zurück in die Richtung, die D&D3.5 eingeschlagen bzw. abgedeckt hatte, entwickelt. Vielleicht kann das Monte Cook (der seinerzeit angesichts D&D4 das Handtuch bei WotC warf und sich daraufhin eigenen Produkten unter der Open Game Licence von D&D3.5 bzw. Material für den D&D3.5-Nachfolger PATHFINDER widmete) ja hinkriegen. Wünschenswert wäre es.
• • • Die Leute von herzliches-rollenspiel.de haben die Links der weltweiten Pressemenldungen zum Thema D&D5 gut zusammengefasst - Ihr findet die Seite HIER.
• • • Ich für meinen Teil hoffe sehr, dass D&D in der nächsten Regelversion sich (wieder) weg von schematischem Tabletop-Rollenspiel und zurück in die Richtung, die D&D3.5 eingeschlagen bzw. abgedeckt hatte, entwickelt. Vielleicht kann das Monte Cook (der seinerzeit angesichts D&D4 das Handtuch bei WotC warf und sich daraufhin eigenen Produkten unter der Open Game Licence von D&D3.5 bzw. Material für den D&D3.5-Nachfolger PATHFINDER widmete) ja hinkriegen. Wünschenswert wäre es.
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Rollenspiel
Longlist des SERAPH 2012
• • • Der Verein »Phantastische Akademie e.V.« wurde 2011 unter dem Vorsitz von Oliver Graute (Teilhaber im Verlag »Feder & Schwert«, Erfinder des Rollenspiels ENGEL) zu dem Zweck gegründet, der phantastischen Literatur im deutschsprachigen Raum zu mehr Stellenwert zu verhelfen. Vor allem die Auslobung eines jährlichen Jurypreises, des SERAPH, und dessen Verleihung auf der Leipziger Buchmesse soll diese Zielsetzung untermauern. Die Longlist des SERAPH 2012 wurde jetzt veröffentlicht: HIER bzw. HIER
• • • Nun bin ich, auch aufgrund meiner langsamen Lesegeschwindigkeit, überhaupt nicht wirklich im Bilde über die aktuellen Veröffentlichungen im Bereich »Phantastische Literatur« (was für mich stets Science Fiction, Fantasy und Horror beinhaltete). Trotzdem war ich verblüfft, dass es offenbar nur ein einziger SF-Titel (»Black Prophecy - Gambit« von Michael Marrak, erschienen bei Panini) in die Longlist geschafft hat. Schade eigentlich, oder? Woran das liegen mag? Wurden von den Verlagen einfach zu wenige SF-Romane nominiert? Gibt es einfach zu wenige SF-Romane (daran schließst dich die Huhn-oder-Ei-Frage an: Woran liegt das - an den niedrigen Absatzzahlen oder an der geringen Slots von SF-Titel in Verlagsprogrammen?)? Oder ist der SERAPH vielleicht auch eher auf fantasyhafte Literatur ausgelegt?
• • • Anyway: Anfang Februar soll die Shortlist des SERAPH 2012 veröffentlicht werden.
• • • Nun bin ich, auch aufgrund meiner langsamen Lesegeschwindigkeit, überhaupt nicht wirklich im Bilde über die aktuellen Veröffentlichungen im Bereich »Phantastische Literatur« (was für mich stets Science Fiction, Fantasy und Horror beinhaltete). Trotzdem war ich verblüfft, dass es offenbar nur ein einziger SF-Titel (»Black Prophecy - Gambit« von Michael Marrak, erschienen bei Panini) in die Longlist geschafft hat. Schade eigentlich, oder? Woran das liegen mag? Wurden von den Verlagen einfach zu wenige SF-Romane nominiert? Gibt es einfach zu wenige SF-Romane (daran schließst dich die Huhn-oder-Ei-Frage an: Woran liegt das - an den niedrigen Absatzzahlen oder an der geringen Slots von SF-Titel in Verlagsprogrammen?)? Oder ist der SERAPH vielleicht auch eher auf fantasyhafte Literatur ausgelegt?
• • • Anyway: Anfang Februar soll die Shortlist des SERAPH 2012 veröffentlicht werden.
Der lange Weg der SOL
• • • Die Taschenhefte der SF-Serie »Perry Rhodan« erfreuen sich großer Beliebtheit und haben sich zweifelsfrei als Format für abgeschlossene Geschichten aus dem Perryversum etabliert. Am kommenden Freitag erscheint das insgesamt 16. Planetenroman-Taschenheft: »Der lange Weg der SOL« von Peter Griese.
• • • Der Roman des inzwischen verstorbenen Autors wurde bereits im September 1987 als Taschenbuch Nr. 294 (und später in Band 54 der Autorenbibliothek sowie im »Großen Buch der SOL«) veröffentlicht. In behutsam modernisierter Überarbeitung und mit neuem Titelbild erscheint diese Kapitel der größten SF-Serie der Welt jetzt neu ... allerdings leider mit der Ansicht einer »neuen SOL«, also dem Bild einer SOL mit zu lang dargestellten Mittelteil - aber das sind Perrynauten über die Jahrzehnte hinweg durchaus gewohnt.
• • • Man darf gespannt sein, wie die Zukunft der Perry-Taschenhefte aussieht. In Fankreisen ist man gespaltener Meinung: Zum Einen freuen sich Viele über die Neuveröffentlichung der mitunter vergriffenen Romane, zum Anderen wünschen sich viele Leser (wie im bisher einmaligen Fall des Taschenhefts Nr. 13 »Der Killer von Terra« von Michael Marcus Thurner) auch neue Planetenromane. Ob es nun an finanziellen Gründen liegt (weil Autorenhonorar für Wiederauflagen niedriger liegen als für neue Romane) oder zeitlicher begründet sind (starke Beschäftigung der Autoren durch Erstauflage, neu anlaufende Atlan-Reihe, NEO-Serie usw.): Die Zukunft wird es zeigen.
• • • Link zur offiziellen Ankündigung: HIER!
• • • Der Roman des inzwischen verstorbenen Autors wurde bereits im September 1987 als Taschenbuch Nr. 294 (und später in Band 54 der Autorenbibliothek sowie im »Großen Buch der SOL«) veröffentlicht. In behutsam modernisierter Überarbeitung und mit neuem Titelbild erscheint diese Kapitel der größten SF-Serie der Welt jetzt neu ... allerdings leider mit der Ansicht einer »neuen SOL«, also dem Bild einer SOL mit zu lang dargestellten Mittelteil - aber das sind Perrynauten über die Jahrzehnte hinweg durchaus gewohnt.
• • • Man darf gespannt sein, wie die Zukunft der Perry-Taschenhefte aussieht. In Fankreisen ist man gespaltener Meinung: Zum Einen freuen sich Viele über die Neuveröffentlichung der mitunter vergriffenen Romane, zum Anderen wünschen sich viele Leser (wie im bisher einmaligen Fall des Taschenhefts Nr. 13 »Der Killer von Terra« von Michael Marcus Thurner) auch neue Planetenromane. Ob es nun an finanziellen Gründen liegt (weil Autorenhonorar für Wiederauflagen niedriger liegen als für neue Romane) oder zeitlicher begründet sind (starke Beschäftigung der Autoren durch Erstauflage, neu anlaufende Atlan-Reihe, NEO-Serie usw.): Die Zukunft wird es zeigen.
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Montag, 9. Januar 2012
Donnerstag Drehbeginn für zweiten Abrams-"Star Trek"-Film
• • • Am Donnerstag beginnen die Dreharbeiten zum zweiten Film, bei dem J.J.Abrams (dessen Serien ALIAS und LOST ich sehr schätze und dessen CLOVERFIELD mir gut gefallen hat) Regie führt. Schon seine Vorgängerarbeit ließ mich in Verzückung geraten und ich hoffe sehr auf eine spannende Fortsetzung.
• • • Bei trekzone.de ist heute nun ein Auszug aus einem Interview online gegangen, das Abrams collider.com gegeben hat - und das liest sich ganz interessant, wie ich finde: Hier geht es zum Interview.
• • • Bei trekzone.de ist heute nun ein Auszug aus einem Interview online gegangen, das Abrams collider.com gegeben hat - und das liest sich ganz interessant, wie ich finde: Hier geht es zum Interview.
Montag, 2. Januar 2012
Virtuelle »Worte wie Donnerhall«-Lesung
• • • In den letzten Monaten habe ich immer wieder sehr kurze SF-Kurzgeschichten (ich nenne sie gerne »Miniaturen«) geschrieben, entweder für Ausschreibungen (deutsche Anthologieausschreibungen verlangen ja gern mal extrem kurze Texte) oder einfach so. Diese Art Kurzprosa zu schreiben ist anstrengend und nicht immer nur befriedigend. Trotzdem kann man in solchen Miniaturen dann doch das eine oder andere interessante Bild vermitteln. Tatsächlich liegt für mich der Reiz in solchen Kurzkurzgeschichten darin, ein Bild oder einen Hauch von Atmosphäre zu vermitteln - richtige Geschichten kann man innerhalb von zwei, vielleicht drei Manuskriptseiten nicht erzählen.
• • • Einige dieser Miniaturen werde ich am Samstag, den 28. Januar 2012 um 20 Uhr virtuell vortragen: Im Kafé Kruemelkram in Second Life werde ich die Story »Worte wie Donnerhall« und weitere kurze Geschichten lesen. Weitere Details folgen in Kürze - aber ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch diesen Lesetermin schon einmal vormerken würdet.
• • • Einige dieser Miniaturen werde ich am Samstag, den 28. Januar 2012 um 20 Uhr virtuell vortragen: Im Kafé Kruemelkram in Second Life werde ich die Story »Worte wie Donnerhall« und weitere kurze Geschichten lesen. Weitere Details folgen in Kürze - aber ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch diesen Lesetermin schon einmal vormerken würdet.
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Sonntag, 1. Januar 2012
Willkommen, 2012
• • • Ein neues Jahr ist angebrochen und ich hoffe sehr, dass Ihr alle da draußen so erfolgreich und euphorisch das Jahr 2012 begonnen habt wie ich.
• • • Nein, ich war nicht feiern. Vielmehr war ich - wie letztes Jahr bereits - schön ruhig zuhause mit meinen beiden Katzen Kasimir und Mia, kochte mir Hähnchenschenkel mit Mandelkroketten ... und arbeitete schreibenderweise ins neue Jahr. Und as überaus erfolgreich: Insgesamt entstanden zwischen 16 Uhr nachmittags und 5 Uhr morgens rund 28 Normseiten bzw. 7.000 Worte bzw. 37.000 Anschläge (inklusive Leerzeichen).
• • • Okay, ja, ich bin da durchaus ein wenig stolz drauf, merkt man das? Aber viel wichtiger an dieser Art Silvestergestaltung ist: Sie tut mir sehr gut. Und das ist doch die Hauptsache, oder?
• • • Nein, ich war nicht feiern. Vielmehr war ich - wie letztes Jahr bereits - schön ruhig zuhause mit meinen beiden Katzen Kasimir und Mia, kochte mir Hähnchenschenkel mit Mandelkroketten ... und arbeitete schreibenderweise ins neue Jahr. Und as überaus erfolgreich: Insgesamt entstanden zwischen 16 Uhr nachmittags und 5 Uhr morgens rund 28 Normseiten bzw. 7.000 Worte bzw. 37.000 Anschläge (inklusive Leerzeichen).
• • • Okay, ja, ich bin da durchaus ein wenig stolz drauf, merkt man das? Aber viel wichtiger an dieser Art Silvestergestaltung ist: Sie tut mir sehr gut. Und das ist doch die Hauptsache, oder?
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Drachen, Loki und ein Wesen ohne Angst
••• Der Perry-Rhodan-Weltcon in Mannheim war kaum Geschichte, da erfuhr ich, dass ich meinen Besuch der Frankfurter Buchmesse und des Buchmesse-Convents in Dreieich aus terminlichen Gründen absagen musste. Glücklich war ich damit nicht, hätte ich doch auf dem BuCon im Lesungspanel des Ulrich Burger Verlages aus meiner Story »Vergesst Nemo!« vorlesen können und sollen. Hmpf.
••• Also war ich in der letzten Woche die sechs Tage, in denen ich eigentlich im Rhein-Main-gebiet gewesen wäre, zuhause ... und habe geschrieben. Dabei sind zwei m.E. richtig gute Geschichten entstanden. Zum Einen beschrieb ich die Reise eines Drachens in die sogenannte »Drachenklamm« und seine Erlebnisse in den Höhlen unter dem »Goldenen Palais«, zum Anderen schilderte ich (aus Sicht eines antiken Griechen) die Begegnung des nordischen Gottes Loki mit seiner Tochter.
••• Aktuell arbeite ich an »The Fearless One«, einer Kurzgeschichte über ein ebenso dämonenhaftes wie angstloses Wesen, die ich für eine amerikanische Anthologie schreibe. Klingt das, als wäre ich derzeit gut im Schreibfluss? So ist das auch. #grins
••• Also war ich in der letzten Woche die sechs Tage, in denen ich eigentlich im Rhein-Main-gebiet gewesen wäre, zuhause ... und habe geschrieben. Dabei sind zwei m.E. richtig gute Geschichten entstanden. Zum Einen beschrieb ich die Reise eines Drachens in die sogenannte »Drachenklamm« und seine Erlebnisse in den Höhlen unter dem »Goldenen Palais«, zum Anderen schilderte ich (aus Sicht eines antiken Griechen) die Begegnung des nordischen Gottes Loki mit seiner Tochter.
••• Aktuell arbeite ich an »The Fearless One«, einer Kurzgeschichte über ein ebenso dämonenhaftes wie angstloses Wesen, die ich für eine amerikanische Anthologie schreibe. Klingt das, als wäre ich derzeit gut im Schreibfluss? So ist das auch. #grins
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Dienstag, 13. September 2011
Hörprobe zu »Perry Rhodan Neo«
• • • Eben habe ich erfahren, dass eine Hörprobe zu der ersten Ausgabe der Hörbuchumsetzung von »Perry Rhodan Neo« Nr. 1 (»Sternenstaub« von Frank Borsch) gibt. Zwar ist die Hörprobe kürzer als die Leseprobe in Band 2612, trotzdem gefällt mir die Sprecherstimme und der Lesestil sehr gut. Auffällig ist, dass der Name unseres geliebten »Erbe des Universums« englisch ausgesprochen wird.
• • • Die Hörprobe findet Ihr unter http://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=37658 - einfach auf das dreieckige Abspielsymbol neben dem Lautsprecherzeichen unter dem Titelbild klicken und genießen! :-)
• • • Die Hörprobe findet Ihr unter http://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=37658 - einfach auf das dreieckige Abspielsymbol neben dem Lautsprecherzeichen unter dem Titelbild klicken und genießen! :-)
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Sonntag, 11. September 2011
Die »Grüne Laterne«
• • • Ich komme heute endlich dazu, ein Worte über einen Film zu verlieren, der mich ungeheuer angenehm überrascht und auch berührt hat. GREEN LANTERN mag sich von außen betrachtet in eine umfangreiche Reihe von Superheldenfilmen einreihen, ist für mich aber bei näherer Betrachtung archetypischer und superheldiger als die anderen Produktionen.
• • • Die »Grüne Laterne« fand ich als comiclesender Jugendlicher eher seltsam. Mir gefielen die bodenständigeren Stoffe wie zum Beispiel BATMAN oder SUPERMAN besser, was daran lag, dass sie weniger kosmisch und ungalaktischer waren. Während der Fledermausmann eine Stadt und Clark Kent auch gern mal die Erde vor Gefahren schützte, drehten sich die GREEN LANTERN Comics gern um sehr exotische, gern interstellare Themen. Ich habe Hal Jordan ebenso wie den Silver Surfer erst später für mich entdeckt, als ich bereits erwachsener war.
• • • Ein ausgesprochener GREEN LANTERN Kenner war ich nie. Keine Ahnung, wer wann welchen Ring getragen hat oder welcher intergalaktische Supergegner die Milchstraße bedrohte. Aber ich mochte stets das Flair dieser Comicserie.
• • • Und so komme ich nun zum GREEN LANTERN Film, von dem ich sagen muss, dass er der bis dahin einzige wirkliche Superheldenfilm ist, der seit Tim Burtons Batman-Verfilmungen das Flair des Comics eingefangen hat. Bitte nicht falsch verstehen: IRON MAN und die Nolan-BATMANs sind ultracoole Heldenactionfilme. Aber sie haben das Feeling nicht getroffen, das ich (!) beim Lesen der Comics hatte. GREEN LANTERN hat das geschafft.
• • • Für meine Empfindung ist die Plotchoreographie des Films und die Abfolge der Szenen weitgehend genau so, wie ich mir einen Superheldencomic vorstelle. In dem ganzen Film habe ich mich (im Gegensatz zu zum Beispiel allenSuperman-Verfilmungen bisher) nie gefragt: »Warum macht er (der Held) jetzt nicht x oder y?« ... sondern war stets überzeugt, dass der Protagonist (dargestellt von einem überzeugenden, sehr charmebolzigen Ryan Reynolds) immer am Limit seiner Möglichkeiten handelt.
• • • Mein Fazit: Ich möchte bitte gerne noch fünf, sechs GREEN LANTERN Filme sehen, wenn sie so gemacht sind, wie dieser.
• • • Die »Grüne Laterne« fand ich als comiclesender Jugendlicher eher seltsam. Mir gefielen die bodenständigeren Stoffe wie zum Beispiel BATMAN oder SUPERMAN besser, was daran lag, dass sie weniger kosmisch und ungalaktischer waren. Während der Fledermausmann eine Stadt und Clark Kent auch gern mal die Erde vor Gefahren schützte, drehten sich die GREEN LANTERN Comics gern um sehr exotische, gern interstellare Themen. Ich habe Hal Jordan ebenso wie den Silver Surfer erst später für mich entdeckt, als ich bereits erwachsener war.
• • • Ein ausgesprochener GREEN LANTERN Kenner war ich nie. Keine Ahnung, wer wann welchen Ring getragen hat oder welcher intergalaktische Supergegner die Milchstraße bedrohte. Aber ich mochte stets das Flair dieser Comicserie.
• • • Und so komme ich nun zum GREEN LANTERN Film, von dem ich sagen muss, dass er der bis dahin einzige wirkliche Superheldenfilm ist, der seit Tim Burtons Batman-Verfilmungen das Flair des Comics eingefangen hat. Bitte nicht falsch verstehen: IRON MAN und die Nolan-BATMANs sind ultracoole Heldenactionfilme. Aber sie haben das Feeling nicht getroffen, das ich (!) beim Lesen der Comics hatte. GREEN LANTERN hat das geschafft.
• • • Für meine Empfindung ist die Plotchoreographie des Films und die Abfolge der Szenen weitgehend genau so, wie ich mir einen Superheldencomic vorstelle. In dem ganzen Film habe ich mich (im Gegensatz zu zum Beispiel allenSuperman-Verfilmungen bisher) nie gefragt: »Warum macht er (der Held) jetzt nicht x oder y?« ... sondern war stets überzeugt, dass der Protagonist (dargestellt von einem überzeugenden, sehr charmebolzigen Ryan Reynolds) immer am Limit seiner Möglichkeiten handelt.
• • • Mein Fazit: Ich möchte bitte gerne noch fünf, sechs GREEN LANTERN Filme sehen, wenn sie so gemacht sind, wie dieser.
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Filme,
Superhelden
Donnerstag, 8. September 2011
Der Ersatz-Hitler geistert noch im Netz
• • • Ich nutzte Google (»googlen« darf man ja nicht sagen, sagt Google), um ein paar Links zur »Perry Rhodan«-Dokumentation zu suchen, da stolperte ich über »World News«, die unter der Web-Adresse www.wn.com Nachrichten aus aller Welt präsentiert. Dabei verlinkt sie jedoch nur Online-Artikel anderer News-Seiten auf ihrer. Und dort fand ich auch eine Seite, die auf den unsäglichen ZEIT-ONLINE-Artikel verweist - unter dem Titel »Perry-Rhodan-Dokumentation Der Ersatz-Hitler aus dem All«
• • • Genau: Während zeit.de den Titel ihres Artikels aufgrund der Leserproteste änderte, blieb uns der »Ersatz-Hitler aus dem All« bei wn.com erhalten. Und nein, ich empöre mich jetzt nicht. Aber ein verblüfftes Kopfschütteln sei mir erlaubt.
• • • Die Artikel-Link-Seite bei wn.com findet Ihr unter http://article.wn.com/view/2011/08/30/PerryRhodanDokumentation_Der_ErsatzHitler_aus_dem_All/
• • • Genau: Während zeit.de den Titel ihres Artikels aufgrund der Leserproteste änderte, blieb uns der »Ersatz-Hitler aus dem All« bei wn.com erhalten. Und nein, ich empöre mich jetzt nicht. Aber ein verblüfftes Kopfschütteln sei mir erlaubt.
• • • Die Artikel-Link-Seite bei wn.com findet Ihr unter http://article.wn.com/view/2011/08/30/PerryRhodanDokumentation_Der_ErsatzHitler_aus_dem_All/
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Gedanken,
Perry Rhodan
»Perry Rhodan« ausverkauft
• • • Trotz regnerischer Wetterprognose packte ich meine Kordjacke und warf mich in den Bus, um zum Bahnhof Zoo zu fahren. Ziel war die Bahnhofsbuchhandlung, wo ich üblicherweise meine Romanhefte kaufe. Der aktuelle »Professor Zamorra« sollte es diesmal sein, der erste Roman der neuen Bastei-Serie »2012« sowie (als später Einstieg in den aktuellen Romanzyklus) ein »Perry Rhodan«. Doch zu meiner Verblüffung war von der Serie rund um den »Erben des Universums« keine Spur zu entdecken. »Wir hatten gestern schon keine mehr«, meinte der nette Herr in der geräumigen Buchhandlung. »Keine Ahnung, was da los ist.«
• • • Ich klärte ihn auf: 50 Jahre »Perry Rhodan«, derzeit viel los in den Medien und so. Aber dass es »Perry Rhodan« so gänzlich ausverkauft war, darüber waren wir dann doch verdutzt.
• • • Also ab nach Schöneberg zum Einzelhändler. Doch auch in diesem Kiosk: Fehlanzeige. Und auch der Zeitschriftshändler zwei Blocks weiter hatte keinen »Perry Rhodan« mehr für mich.
• • • Mit einer Mischung aus Verblüffung und Verwunderung, zusammen mit einem Hauch Frustration, machte ich mich auf den Heimweg. Es hatte zu regnen begonnen. Ich nahm mir vor, morgen noch einmal mein Glück zu versuchen. »Freitags kommt der Perry ja immer«, hatte mir der Bahnhofbuchhandelsmann in Aussicht gestellt. »Die normale Serie und die 5. Auflage«, hatte er gesagt. In Gedanken ergänzte ich: »Und ab Ende des Monats dann die Neo-Serie, alle zwei Wochen.«
• • • Ich klärte ihn auf: 50 Jahre »Perry Rhodan«, derzeit viel los in den Medien und so. Aber dass es »Perry Rhodan« so gänzlich ausverkauft war, darüber waren wir dann doch verdutzt.
• • • Also ab nach Schöneberg zum Einzelhändler. Doch auch in diesem Kiosk: Fehlanzeige. Und auch der Zeitschriftshändler zwei Blocks weiter hatte keinen »Perry Rhodan« mehr für mich.
• • • Mit einer Mischung aus Verblüffung und Verwunderung, zusammen mit einem Hauch Frustration, machte ich mich auf den Heimweg. Es hatte zu regnen begonnen. Ich nahm mir vor, morgen noch einmal mein Glück zu versuchen. »Freitags kommt der Perry ja immer«, hatte mir der Bahnhofbuchhandelsmann in Aussicht gestellt. »Die normale Serie und die 5. Auflage«, hatte er gesagt. In Gedanken ergänzte ich: »Und ab Ende des Monats dann die Neo-Serie, alle zwei Wochen.«
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2012,
Berlin,
Perry Rhodan,
Professor Zamorra
WDR-Fotostrecke rund um »Perry Rhodan«-Autor Wim Vandemaan
• • • Einer meiner Freunde studiert Psychologie und weilt derzeit deshalb in den USA. Da mag man denken, dass dies weit weg von allem Möglichen ist. Umso verblüfft erfreuter war ich, als ich heute von ihm eine E-Mail mit einem Link zu einer Fotostrecke des WDR bekam. Die neun Bilder geben einen Einblick in die Arbeitsumgebung des »Perry Rhodan«-Autors Wim Vandemaan.
• • • Das Besondere: Man kann nicht nur die Bilder sehen, sondern dazu auch kurze Audioclips hören, die der Autor eingesprochen hat. Dies vermittelt einem den Eindruck, näher an dem Gesehenen dran zu sein.
• • • Vielen Dank alos, Eiko, für den Link, den Ihr hier findet: http://www.wdr.de/Fotostrecken/wdrde/Kultur/2011/09/perryrhodan.jsp
• • • Das Besondere: Man kann nicht nur die Bilder sehen, sondern dazu auch kurze Audioclips hören, die der Autor eingesprochen hat. Dies vermittelt einem den Eindruck, näher an dem Gesehenen dran zu sein.
• • • Vielen Dank alos, Eiko, für den Link, den Ihr hier findet: http://www.wdr.de/Fotostrecken/wdrde/Kultur/2011/09/perryrhodan.jsp
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Perry Rhodan
Montag, 5. September 2011
Politik via Pseudonymforderung
• • • Diese Zeit ist schnelllebig: Kaum ist die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern ist medial und floskelig durchgekaut (SPD und Grüne gewinnen, CDU verliert, FPD fliegt raus, NPD weiterhin drin, extrem niedriges Wahlbeteiligung), da kommt am Tag danach sogleich aus der parteipolitischen Ecke genau das, was die Menschen in Deutschland so partei- und politikverdrossen macht: Ablenkung. Heute fordert diverse Parteipolitiker und politische Aktivisten (darunter Sascha Lobo, aber kein einziges Mitglied der Piratenpartei) öffentlichkeits- und vor allem medienwirksam ein »Recht auf Pseudonym« bei Google+ (Link: HIER).
• • • Dabei repitieren sie nur das, was seit langer Zeit in Bezug auf Facebook und andere soziale Netzwerke im Gange ist: eine Diskussion, ob Pseudonyme bei Facebook oder Google+ erlaubt sein sollen oder nicht. Die Forderung nach dem »Recht auf Anonymisierung im Internet« ist nicht neu und nicht brandaktuell geboren: Seit Monaten ist klar, dass Google+ ebenso wie Facebook in seinen Nutzungsbedingungen die Angabe realer Namen erwartet. Und es ist auch bekannt, dass diese Firmen (Google Inc. als Aktiengesellschaft, Facebook Inc. als Kapitalgesellschaft) dies hauptsächlich tun, um sich gegen Forderungen abzusichern - ganz ehrlich: Hier geht es doch ums Geld und nichts anderes!
• • • Aber gerade jetzt, nachdem die Pseudonym-Forderungs-Diskussionswelle gegen Facebook abgeebbt ist und die gegen Google+ in Deutschland in den letzten Monaten (seit Start der halboffenen Beta) nur mäßig ist Fahrt gekommen ist, just heute nach der Wahl in MV nutzen eine handvoll Leute die Gelegenheit und proklamieren medial eine Forderung, die seit Beginn der sozialen Netzwerke immer wieder in den Raum gestellt wird (also nicht neu ist) und die ganz einfach umgangen werden kann (indem man einfach ohne großes Mediengetrommel einen anderen Namen angibt, so wie das tausende Menschen bei Facebook und Google+ tun).
• • • Denn wir wissen doch (spätestens nachdem Facebook immer noch an der Angabe von Klarnamen festhält): Am Ende wird diese lautstarke Forderung nichts verändern. Und das wissen alle, die den offenen Brief unterschrieben haben. Wem nutzt also dieses Gewese? Meine Antwort: allen, die auf diesem offenen Brief unterschrieben haben - das ganze ist ein (partei)politisches Mediengetue, um Aufmerksamkeit zu erringen. Und die Medien haben am Tag nach der MV-Wahl ein gefundenes Fresschen.
• • • Was Otto Normalmensch nicht weiß: Sascha Lobo hat bereits im Juli dieses Jahres das Thema »Klarnamen bei Google+« öffentlichkeitswirksam kommuniziert ... und Herr Dr. Tauber von der CDU (der die heutige Forderung unterschrieben hat) stellt sich damit gegen seinen Parteikollegen Axel Fischer (der hier ein »Vermummungsverbot« im Internet fordert).
• • • Ich kann Euch allen da draußen nur raten: Beschäftigt Euch nicht mit dem politischen Getrommel irgendwelcher Leute, das nur deren öffentlichen Wahrnehmung nutzt. Macht einfach das, was wir alle tun - individuell und ganz privat (ohne mediales Tammtamm) entscheiden, ob Ihr Euren echten Namen angeben wollt oder nicht.
• • • Dabei repitieren sie nur das, was seit langer Zeit in Bezug auf Facebook und andere soziale Netzwerke im Gange ist: eine Diskussion, ob Pseudonyme bei Facebook oder Google+ erlaubt sein sollen oder nicht. Die Forderung nach dem »Recht auf Anonymisierung im Internet« ist nicht neu und nicht brandaktuell geboren: Seit Monaten ist klar, dass Google+ ebenso wie Facebook in seinen Nutzungsbedingungen die Angabe realer Namen erwartet. Und es ist auch bekannt, dass diese Firmen (Google Inc. als Aktiengesellschaft, Facebook Inc. als Kapitalgesellschaft) dies hauptsächlich tun, um sich gegen Forderungen abzusichern - ganz ehrlich: Hier geht es doch ums Geld und nichts anderes!
• • • Aber gerade jetzt, nachdem die Pseudonym-Forderungs-Diskussionswelle gegen Facebook abgeebbt ist und die gegen Google+ in Deutschland in den letzten Monaten (seit Start der halboffenen Beta) nur mäßig ist Fahrt gekommen ist, just heute nach der Wahl in MV nutzen eine handvoll Leute die Gelegenheit und proklamieren medial eine Forderung, die seit Beginn der sozialen Netzwerke immer wieder in den Raum gestellt wird (also nicht neu ist) und die ganz einfach umgangen werden kann (indem man einfach ohne großes Mediengetrommel einen anderen Namen angibt, so wie das tausende Menschen bei Facebook und Google+ tun).
• • • Denn wir wissen doch (spätestens nachdem Facebook immer noch an der Angabe von Klarnamen festhält): Am Ende wird diese lautstarke Forderung nichts verändern. Und das wissen alle, die den offenen Brief unterschrieben haben. Wem nutzt also dieses Gewese? Meine Antwort: allen, die auf diesem offenen Brief unterschrieben haben - das ganze ist ein (partei)politisches Mediengetue, um Aufmerksamkeit zu erringen. Und die Medien haben am Tag nach der MV-Wahl ein gefundenes Fresschen.
• • • Was Otto Normalmensch nicht weiß: Sascha Lobo hat bereits im Juli dieses Jahres das Thema »Klarnamen bei Google+« öffentlichkeitswirksam kommuniziert ... und Herr Dr. Tauber von der CDU (der die heutige Forderung unterschrieben hat) stellt sich damit gegen seinen Parteikollegen Axel Fischer (der hier ein »Vermummungsverbot« im Internet fordert).
• • • Ich kann Euch allen da draußen nur raten: Beschäftigt Euch nicht mit dem politischen Getrommel irgendwelcher Leute, das nur deren öffentlichen Wahrnehmung nutzt. Macht einfach das, was wir alle tun - individuell und ganz privat (ohne mediales Tammtamm) entscheiden, ob Ihr Euren echten Namen angeben wollt oder nicht.
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