Montag, 15. Juli 2013

Das Projekt LT

• • • Die Leser_innen meiner Facebook-Seiten und Twitter-Nachrichten haben in den letzten zwei Wochen immer wieder von einem geheimnisvollen »Projekt LT« lesen können. Zum jetzigen Zeitpunkt kann (und will) ich noch nicht alles verraten über diesen Stoff, an dem ich seit Kurzem arbeite ... aber ein paar kleine Andeutungen kann ich ja mal machen. Bleibt ja unter uns. ;-)

• • • Das Konzept zum Projekt LT liegt schon seit einiger Zeit auf meiner Festplatte: ein einzelnes Dokument mit einigen, wenigen Notizen darin. Erst durch den Kontakt zu einem Lektor, mit dem ich seit einiger Zeit zusammenarbeite, entstand die Idee, den Konzeptentwurf in ein Rahmenexposé umzusetzen. Ich tat's, dem Lektor gefiel's, ein junger Verlag stand bereit ... und Projekt LT war am Laufen.

• • • Das Kürzel »LT« ist dabei die Abkürzung für den Titel einer Romanserie, die dem Genre »Mystery / Paranormal Romance« zugeordnet werden kann. Die jeweils abgeschlossenen (aber durch einen roten Faden miteinander verbundenen) Kurzromane sollen ab Oktober monatlich als E-Book erscheinen - und bei Erfolg auch gedruckt, immer drei Romane in einem Buch. In den letzten zwei Wochen habe ich zudem Testleser_innen gesucht und gefunden, die sich die jeweiligen Romane vor Erscheinen zu Gemüte führen; so möchte ich auf Wünsche und Lesegewohnheiten der Leser_innen besser eingehen können.

• • • Heute nun beginne ich mit der Schreibarbeit am ersten Band der Serie. Die ersten Szenen des Projekts LT entstehen in diesen Stunden und ich bin jetzt von verblüfft, welches Eigenleben einige Figuren entwickeln. Speziell die Figur des »David«, die erst gestern während eines Chats mit meinem Lektor entstand, sorgte heute für eine angenehme Überraschung.

• • • Genauere Details über das Serienprojekt gibt es in Bälde: an dieser Stelle, bei Facebook und bei Twitter. Ich hoffe, hiermit ein bisschen Eure Neugierde geweckt zu haben ...

Montag, 8. Juli 2013

Kasmir, der Scanner-Kater

• • • Mein Kater Kasimir ist gern und fast immer in meiner Nähe, wenn ich am Schreibtisch sitze und arbeite. Er hält sich - auf eine kindlich, verspielte Weise - einfach gern nah bei mir auf. Einer seiner bevorzugten Plätze dabei ist mein Scanner.

• • • Mein Scanner ist schon etwas älter, aber durchaus praktisch für das digitalisieren von Zeichnungen, Handgeschriebenem oder wichtigen Dokumenten. Und seit Kasimir den Scanner entdeckt hat (was durchaus ein Jahr dauerte), ist das sein Platz auf dem Schreibtisch. Er liegt oft auf dem Gerät, immer wieder auch die Vorderbeinchen über die Kanten hängend.

• • • Da Kasimir aktuell der wichtigste Mann in meinem Leben ist und weil Katzenbilder immer gehen, dachte ich mir, ich teile einfach heute einmal ein Bild von Kasimir, meinem Scanner-Kater. :-)

Mittwoch, 3. Juli 2013

Heftromane prägten meinen Weg

• • • Es ist ein ziemlich platter Titel, den ich für meinen heutigen Blogeintrag wähle. Natürlich prägten nicht nur Heftromane meinen Weg vom nerdigen Teeny bis heute. Aber dieses Veröffentlichungsformat hatte durchaus einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf mich. Gerade in den Jahren unter 30 beschäftigte ich mich viel mit Heftromanserien.

• • • Nach meinem Einstieg in die Fantastik über SF-Jugendbücher las ich eine große Bandbreite an Serien. Da war die volle Breite des Gruselns: Gespenster-Krimi, Tony Ballard (wer wollte nicht sein wie Mr. Silver?), John Sinclair (nicht sehr lange), Vampir, Dämonen-Killer (großartiger Jubiläumsband 100!), Der Hexer, Damona King, Macabros, ein bisschen Larry Brent, Der Magier, Professor Zamorra und Ron Kelly. In Sachen SF gab es für mich: Perry Rhodan, Die Terranauten, Atlan, Ren Dhark und viele TERRA- und UTOPIA-Bände. Und ja, ich habe einige Gaslicht-, Irrlicht- und Mitternachts-Romane gelesen.

• • • Das Serienformat der Heftromane ist dafür verantwortlich, dass mich dieses Medium so abgeholt hat. Mitunter fand ich die meisten der erzählten Geschichten und oft auch die Schreibstile überschaubar spannend - aber das wirklich interessante für mich war seit jeher die strategische Planung der Autoren(teams). Und hier punkteten speziell jene Serien, die mich Liebe durchdacht waren. Meine Top 5 der Heftromanserien waren (und sind) Perry Rhodan, Die Terranauten, Dämonen-Killer, Macabros und Der Hexer.

• • • Und um es noch einmal zu betonen (speziell für alle Leute, die meinen Blog durchrecherchieren nach Informationen für skandalös-sensationelle Artikel oder so - grins): Nicht nur Heftromane prägten meinen Weg. Gerade die Klassiker der SF waren einflussreich auf mein Weltbild und meine Wertebildung. Autoren wie Asimov, Clarke, Silverberg, Dick oder Voltz hatten starken Anteil daran, dass ich heute so schreibe, wie und worüber ich schreibe.

• • • Aber Heftromane waren nun einmal da (und sind es heute noch) und kaum jemand meiner Generation kam an ihnen vorbei. Daran kann ich erstmal nichts schlimmes finden. Auch heute ist es mir lieber, jemand liest seinen Jerry Cotton oder einen CORA-Liebesroman, als dass er oder sie sich von einlullenden Pseudo-Reality-TV-Reihen oder Castingshows ruhigstellen lässt. Denn bei aller Trivialität vieler (nicht aller!) Heftromanserien bleibt beim Lesen derselbigen ja der Kopf eingeschaltet und der/die Leser_in reflektiert automatisch über das Gelesene. Daher finde ich es gar nicht schlimm, zu schreiben: Heftromane prägten meinen Weg.

Dienstag, 2. Juli 2013

Begegnung im Schwellental (BOOMERANG 3)

• • • Eben gerade jetzt arbeite ich die letzten Lektoratsrückmeldungen für die dritte Episode der Kurzgeschichten-Serie BOOMERANG für das Magazin SOL der Perry-Rhodan-Fan-Zentrale in das Manuskript ein. Unter dem Titel »Begegnung im Schwellental« wird diese Story in der Ausgabe Nr. 71 der SOL erscheinen.

• • • In dieser Kurzgeschichte lernen wir Cassubian, einen sogenannten Tentarer, kennen. Außerdem erleben Perry und seine Gefährten, dass der Bereich jenseits der Schwelle einige unliebsame Überraschungen für sie bereit hat. Speziell Gucky ... - aber da verrate ich schon zuviel. Lest doch lieber selbst in die Geschichte hinein. ;-)

• • • Bei der Erschaffung von Cassubian hatte ich viel Spaß. Die tentarische Kultur hat einige Besonderheiten, die in den nächsten Episoden zum Tragen kommen werden. Cassubian selbst wird uns also einige Zeit erhalten bleiben.

• • • Bereits jetzt habe ich mit den Planungen und ersten Entwürfen für Episode 4 begonnen. Zunächst einmal aber freue ich mich auf die Ausgabe Nr. 71 der SOL, die Ihr einzeln über den Space-Shop der PRFZ (hier) oder über eine Mitgliedschaft (hier) beziehen könnt.

Montag, 1. Juli 2013

NOVA - der Geburtstagsnachschlag

• • • Das in Deutschland hoch geschätzte und umfangreich mit Preisen versehene SF-Magazin »Nova« (herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael Iwoleit) besitzt mit »InterNova« auch eine internationale Ausgabe und ist seit Ausgabe 20 auch im Bahnhofsbuchhandel erhältlich ... und hat am 14. Juni 2013 sein zehnjähriges Bestehen in Wuppertal gefeiert. Jetzt legt das Nova-Team nach: Am kommenden Donnerstag, dem 4. Juli 2013 gibt es einen »Nova-Geburtstagsnachschlag«
• • • Die Nova-Crew feiert den Zehn-Jahres-Geburtstag quasi auf allen Existenzebenen und lädt daher herzlich ein, sich gemeinsam auf der Online-Plattform Second Life zusammenzufinden. Hierzu haben die Magazin-Macher ein paar nette Kleinigkeiten vorbereitet: Es wird eine Lesung geben, Live-Musik wird gemacht werden und es soll mit den Gästen gemütlich virtuell geklönt werden.
• • • Die Online-Sause findet statt auf der Second-Life-URL http://maps.secondlife.com/secondlife/Ataria/98/127/24 und beginnt um 19.00 Uhr. Bei Facebook (hier) findet man eine Veranstaltungsseite, auf der die Gastgeber auch bei Fragen zu Second Life gerne helfen.
• • • In diesem Zusammenhang weise ich gern darauf hin, dass Nova wieder für unverlangte Manuskripteinsendungen geöffnet wurde. Hierzu wurden dieser Tage auch neuen Autorenhinweise auf die Nova-Website gestellt (hier). Das Nova-Team rechnet eigenen Angaben zufolge, »in einer Flut von Meisterwerken zu ertrinken«. :-)