Donnerstag, 10. Januar 2013
SPT-CLJ2344-4243
• • • Schon vor einiger Zeit (im August 2012, um genau zu sein) erschien bei FOCUS Online ein Artikel über einen Galaxienhaufen (Link: hier), der quasi Sterne am laufenden Band hervorbringt. Trotz dem steten Nachschub astronomischer und physikalischer Neuigkeiten beschäftigt mich diese Meldung auch weiterhin.
• • • SPT-CLJ2344-4243 ist für mich Fokus einer ganzen Gedankenkette geworden. Mit dieser »kosmischen Kinderstube« assoziiere ich Fragen wie »Warum entsteht neue Sonnenmaterie?« und »Wie sieht es in einer solchen Gegend des Universums aus?«. Diese Fragen können natürlich ganz leicht sachlich beantwortet werden - aber ich wäre kein SF-Autor, wenn ich mit diesen Fragen nicht auch eine emotionale und metaphysische Komponente verbinden würde.
• • • Daher ist SPT-CLJ2344-4243 für mich zum Sinnbild vieler meiner philosophischen Fragen an das Universum geworden. Allein schon die Idee der Geburt sowohl im Mikrokosmos (»der Mensch«) als auch im Makrokosmos (»Sternentstehungsgebiete«) beobachten zu können, ist im hohen Maße anregend für mich. Diese Inspiration ist es, die meinen schriftstellerischen Motor speist. Danke, SPT-CLJ2344-4243.
[Das Foto zeigt das galaktische Zentrum der Milchstraße und ist public domain. Links: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Galactic_Center_Of_Milky_Way..jpg & http://photojournal.jpl.nasa.gov/jpeg/PIA03653.jpg]
Montag, 17. September 2012
Aufbruch zur Unendlichkeit

• • • Derzeit befindet sich die erste Episode der Perry-Rhodan-Kurzgeschichtenserie BOOMERANG im Endlayout. Unter dem Titel »Aufbruch zur Unendlichkeit« startet damit erstmals eine Story-Reihe in »SOL«, dem Mitgliedermagazin der Perry-Rhodan-Fan-Zentrale (PRFZ). Für mich die erste Kurzgeschichte, die unter professionalisierten Umständen im Perryversum angesiedelt ist.
• • • Die Handlung der Storyserie beginnt kurz vor dem Anbruch des Jahres 1223 NGZ (Neue Galaktische Zeitrechnung): Die Terraner haben ihr Vertrauen in die relativ unsterblichen Zellaktivatorchip-Träger verloren und daher verläßt Perry Rhodan zusammen mit seinen Freunden Reginald Bull, Gucky, Alaska Saedelaere und den Vandemar-Zwillingen Mila und Nadja die Erde. Dabei will er aus der Not des Abschieds eine Tugend machen und sich auf die Suche nach der sogenannten »Brücke durch die Unendlichkeit« machen. Noch weiß er nicht, dass sich an Bord seines neuen hochmodernen Raumschiffes BOOMERANG ein blinder Passagier befindet...
• • • »Aufbruch zur Unendlichkeit« wird in der nächsten SOL-Ausgabe (Nr. 68) erscheinen, zusammen mit einem passenden Titelbild und (erstmal in der SOL) einer Risszeichnung. Für mich ist die Arbeit an der BOOMERANG-Serie bislang eine aufregende Reise ins Unbekannte und ich freue mich wie ein kleines rotes Raumschiff über die Gelegenheit, Geschichten aus dem Perryversum erzählen zu können (auch, wenn diese nicht zum offiziellen PR-Kanon gehören). Weitere Details werde ich Euch in Kürze hier mitteilen ... :-)
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Samstag, 9. Juni 2012
WELT erwähnt »Perry Rhodan-Groschenhefte«

• • • Die Online-Redaktionen der beiden großen ZEIT und WELT scheinen sich einer Meinung zu sein: Deutsche Serien-SF ist minderwertige Literatur. So schlägt der WELT ONLINE-Autor Til Biermann - wenn auch nicht weit so heftig - in die gleiche Kerbe wie im August 2011 der ZEIT ONLINE-Autor Johannes Thumfart, der seinerzeit im Zuge eines Artikels über den Perry Rhodan-Dokumentarfilm den SF-Serienhelden (eine Monitorsendung aus dem Jahr 1969 aufgreifend) als »Ersatz-Hitler« bezeichnete.
• • • Es ist ein kleiner, vielleicht sogar belanglos zu nennender Artikel über einen Schauspieler, der (ebenso wie viele andere Menschen auf dieser Welt) am Leben und an sich selbst scheitert: Die paar Absätze über Birol Ünel, der 2004 in »Gegen die Wand« und 2009 in »Soul Kitchen« spielte, hinterlassen bei mir grundsätzlich das Gefühl, als hätte ein Autor von seinem Redakteur die Anweisung bekommen, einen Artikel über den Absturz eines an sich ganz begabten Schauspielers zu schreiben ... und mehr auch nicht, Boulevardthema auf WELT-Niveau halt. Eine bedeutungslose, kleine Episode aus der Welt der Filmemacherei. Wenn da nicht dieser eine Satz gewesen wäre, der meinem SF-Herzen beim Lesen einen Stich versetzte.
• • • Auf diesem Artikel und die darin enthaltende Erwähnung von »Perry Rhodan« bin ich überhaupt nur aufmerksam geworden, weil ich über einen Onlinesuchdienst nach neuen Artikeln rund um die größte Weltraumserie der Welt gesucht habe. Dabei wurde mir der vor drei Tagen online gestellte Artikel gemeldet, der den Satz erwähnt:
»Bis zu seinem Studium hat Birol Ünel nur "Perry Rhodan"-Groschenromane gelesen.«
• • • Abgesehen davon, dass der Begriff »Groschenheft« in Zeiten von Euro und Cent nur noch älteren Menschen überhaupt etwas sagt (und damit einen guten Teil potenzieller Leserschaft ausgrenzt), ist für Herrn Biermann offenbar das Lesen einer Romanserie ein geeignetes Synonym für die Beschreibung mangelhafter Bildung. Dem kann und werde ich mich nicht anschließen, denn »Perry Rhodan« ist weit mehr als bedeutungslose, unterhaltende Trivialliteratur, wie uns die versuhrkampten (Danke, Andreas!) Elfenbeinturm-Männer des Literaturbetriebs immer wieder weis machen wollen. Diese SF-Serie vermittelt Werte, erörtert (wie im übrigen die meisten SF-Romane) gesellschaftliche wie kulturelle Themen, informiert über Wissenschaftliches und unterhält dabei. Und das ist deutlich mehr, als Herr Biermann mit seinem Online-Artikelchen tut.
• • • Diese Onlinezeilen von Til Biermann (der offenbar ja gern mal über die Szene am Kottbusser Tor in Berlin oder als BILD-Reporter über so wichtige Themen wie teure Riesen-Hamburger oder die Grüne Woche schreibt) sind keinen wirklichen Aufreger wert - schließlich sind sie nichts anders ein Pseudosensationsartikelchen mit WELT-Label. Eine Erkenntnis jedoch können wir SF- und Perry-Geeks daraus ziehen: Wir müssen uns weiter, vielleicht künftig auch noch mehr anstrengen, die Science Fiction als ernstzunehmende Literaturgattung zu etablieren und damit die perpetuierte Einordnung (zum Beispiel durch BILD-Reporter in WELT-Anstrich) in die ewig gestrige Schund-Schublade zu beenden.
• • • Ach ja ... den Artikel findet Ihr hier.
Freitag, 8. Juni 2012
Perry Rhodan lebt! (laut »neumarkt TV«)

• • • Perry Rhodan begleitet mich (und viele andere Menschen in Deutschland) seit der Kindheit durchs Leben. Da ist es schön, wenn die Medien die Leidenschaft für den »Erden des Universums« wohlwollend und mit einem liebevollen Augenzwinkern dokumentieren bzw. darüber berichten. Aktuell tat dies »neumarkt TV«.
• • • Vor zwei Tagen bereits ging ein Videoclip auf der Homepage von »neumarkt TV« online, der die Fanaktivitäten des fränkischen Perry-Fans Dieter Reich aufgreift. Und auch, wenn eingefleischte Kenner der größten SF-Serie der Welt am Ende erkennen, dass die Journalisten in Unwissenheit aus einem Haluter einen Roboter gemacht haben, so ist dieser Beitrag doch ein schönes Stück Berichterstattung über Perry Rhodan und Dieter Reichs (und letztlich: unser aller) Begeisterung für den unsterblichen Weltraumhelden.
• • • Hier geht es zum Bericht von »neumarkt TV«: LINK
Donnerstag, 7. Juni 2012
»Projekt B« heißt »BOOMERANG«
• • • Heute lasse ich mit Freude ein Geheimnis (quasi katzenhaft) aus dem Sack: Das von mir immer wieder angeteaserte und erwähnte »Projekt B« heißt tatsächlich »BOOMERANG« und ist eine Perry-Rhodan-Kurzgeschichtenserie.
• • • Im Oktober, in und mit der Ausgabe Nr. 68 des PRFZ-Magazins SOL, startet die (von mir konzipierte und koordinierte) Kurzgeschichtenserie BOOMERANG. Fortan wird in jeder SOL-Nummer eine (in sich abgeschlossen lesbare) Kurzgeschichte aus dem Perry-Rhodan-Universum erscheinen.
• • • Die Reihe erzählt die Erlebnisse der Zellaktivatorchip-Träger Perry Rhodan, Reginald Bull, Gucky, Alaska Saedelaere sowie den Zwillingen Mila und Nadja Vandemar auf ihrer Suche nach der »Brücke in die Unendlichkeit«, die in Band 1800 nur in einigen Abschnitten erwähnt wurde. Hierzu erkunden sie mit dem Raumschiff BOOMERANG unbekannte Bereiche des Universums und erleben jede Menge aufregende Abenteuer.
• • • Zum Start der Serie findet Ihr nicht nur meine erste BOOMERANG-Kurzgeschichte in der SOL (unter dem Titel »Aufbruch zur Unendlichkeit«), sondern auch noch ein passendes Titelbild und einige Innenillustrationen von Allan Joel Stark sowie eine Risszeichnung der BOOMERANG von Georg Joergens.
• • • Für mich geht mit der Arbeit an BOOMERANG ein Kindheitstraum in Erfüllung: Ich schreibe Geschichten aus der Sicht von Figuren, die mich durch mein Leben begleiten, seit ich dreizehn Jahre alt war. Über Perry Rhodan, Gucky oder Alaska Stories verfassen zu dürfen, ist wie ein Geschenk für mich.
• • • Hier im Blog und auf Facebook findet Ihr ab sofort stetig mehr Informationen über BOOMERANG.
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