Dienstag, 23. März 2010

SDS - Arbeitstitel und Exposé fertig

• • • Ich hab's Euch versprochen: ich halte Euch auf dem Laufenden, was mein Einschub-Kurzroman-Projekt angeht. Das habt Ihr nun davon, dass Ihr meinen Blog verfolgt ... +grins+
• • • Gestern habe ich erst einmal einige Notizen, die ich handschriftlich niedergeschrieben habe, abgetippt, dabei einige neue Kleinigkeiten ergänzt ... um dann über einen Arbeitstitel für das Projekt zu sinnieren. Schließlich habe ich mich dann für »Sohn des Silbermonds« entschieden.
• • • Dann ging es an's Exposé. Wie heisst der »Sohn des Silbermonds« eigentlich, wer ist denn überhaupt die Hauptfigur und welche Konflikte möchte ich in dem 100 SMS (Standard-Manuskript-Seiten) langen Manuskript denn haben?
• • • Ganz schnell war ich mitten in der Szenenplanung: Welche Schlüsselszenen brauche ich? Wo ist mein »Point of no return«? Und: Wie soll der Roman beginnen??? Beruhigt registriere ich, dass ich keine Action-Szene am Anfang brauche (wie bei Heftromanen ja gern mal genommen).
• • • Heute beginne ich nun mit »SDS«. Ganz klassisch: ich werde die erste Szene in Angriff nehmen. Aber darüber berichte ich morgen...

Montag, 22. März 2010

Einschub nach Leipzig

• • • Ich war vorgestern, am Samstag, dann trotz gebrochenem (aber heilendem) Wadenbein und den irrsinnigen Besuchermengen zum Trotz auf der Leipziger Buchmesse. Da ich mit dem Rollstuhl unterwegs war, konzentrierte ich mich voll und ganz auf die Halle 2.0. Dort traf ich jede Menge Freunde und Bekannte, führte informative Gespräche und gab sogar zwei Video-Podcast-Interviews.
• • • Als ich gestern meine Eindrücke aus Leipzig sortierte, konnte ich ein ausnahmslos positives Resümee meines Messebesuches ziehen. Einige neue und zusätzliche Möglichkeiten haben sich für mich aufgetan - was jetzt auch dazu führt, dass ich mein aktuelles »DDF«-Projekt für eine Kurzroman-Ausschreibung für 21 Tage pausieren lassen werde. 21 Tage werde ich mich jetzt mit Nadelwäldern, grimmigen Wintern und phantastischen Tieren beschäftigen. Ein »Einschub-Projekt« ... an dem ich mich austesten und versuchen will. Das wird richtig spannend werden. Und Ihr werdet regelmässig informiert, wie es läuft. Versprochen!

Mittwoch, 10. März 2010

Ballast abgeworfen

• • • Seit heute trage ich keine Kunststoffschiene mehr an meinem wadenbeingebrochenen Unterschenkel - und ich bin verdammt froh, sie loszuhaben. Endlich weniger Einschränkung bei Bewegungen, bei Juckreiz und beim Baden. Endlisch keine Thrombosespritzen mehr. Endlich bin ich diesen Ballast los.
• • • Parallel dazu bin ich einige andere Kleinigkeiten losgeworden, die zusammengenommen durchaus auch eine Art »Ballast« waren. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf Details eingehen - nur soviel: ich bin erleichtert, auch diese Belastungen künftig zu entbehren und die so gewonnene Freiheit auch und speziell für das Schreiben nutzen zu können.
• • • Apropos: mein aktuelles Projekt »DDF« läuft gut. Die Arbeit an Plot und Figuren geht voran, einige Szenen aus späteren Kapiteln sind schon durchchoreografiert und mein Protagonist wird zusehens flauschiger (diese letzte Andeutung werdet Ihr verstehen, wenn der Roman fertig ist ... +grins+).
• • • Mit Verlust meines Schienenballastes kann ich nun endlich auch meine Teilnahme an der Leipziger Buchmesse nächste Woche planen. Noch suche ich eine Unterkunft und noch ist nicht klar, wann und wie lange ich in Leipzig sein werde. Aber ich freue mich drauf, Kolleginnen und Kollegen zu treffen sowie spannende Begegnungen zu haben.

Freitag, 5. März 2010

Erstverkaufstag

• • • Ich hatte die neue TextArt bereits am Wochenende im Briefkasten - heute aber ist der offizielle Erstverkaufstag der TextArt-Ausgabe 1/2010. Für dieses Fachmagazin in Sachen Schreiben mach' ich jetzt einfach mal ein wenig Werbung ...
• • • Die Themen dieser Ausgabe reichen von einem Interview mit dem Schriftsteller Dieter Wellershoff über einem Praxisartikel über gute Stimmung beim Schreiben bis zu einem Interview mit Prof. Uli Rohhfuss, der einen neuen berufsbegleitenden Studiengang für angehende Schrifstellerinnen und Schriftsteller gegründet hat. Natürlich gibt es auch wieder Wolfgang Manekellers beliebte Fehlerjagd, Rainer Wekwerths Kolumne, die Rubrik "Werkstatt" sowie Debüt - diesmal mit dem Autorenduo Horst und Julia von Droste, das seinen Erstling "Das Revuemädchen" bei Droemer/Knaur untergebracht hat.
• • • TextArt ist ein tolles Medium, das ich als Autor nicht missen möchte. Dort kann ich mir immer wieder handwerkliche Anregungen und konzeptionelle Inspirationen abholen. Mein Prädikat: wertvoll!

Papierstapel

(vom 13.02.2010)

• • • Zum Alltag eines SF- und Fantasyautoren gehört Papier. Zumindest zu meinem Alltag. Notizzettel, Konzeptentwürfe, Landkarten, Grundrisszeichnungen, Namenslisten, Manuskriptausdrucke ... all dieses Papier ist essenzieller Bestandteil meiner Arbeit als Schreibender. Zu dieser Anzahl Holzweiterverarbeitungsend
produkten hinzug gesellen sich dann noch die ganzen anderen wichtigen und unwichtigen Unterlagen und Rechnungen des »ganz normalen Lebens«. Und wie das so ist: über die Zeit sammelt sich da ganz schön was an.
• • • Dieser Tage habe ich einige Papierstapel »angegriffen« - mehrere Stunden habe ich sortiert, vorgesichtet und dabei ca. 40% des Materials entsorgt. Übrig blieb ein »Destillat« von ca. 15 cm Notizen für Romane und Settings, ca. 7 cm nachzusichtende Magazine und Zeitschriften sowie ca. 10 cm Rollenspielmaterial und etwa 5 cm Fachliteratur.
• • • Und PLOPP machte es und ich hatte ein Regal in einem meiner BILLYs frei. Faszinierend, was passiert, wenn man sich an wanderdünige Papierstapel heranwagt ...