Mittwoch, 31. August 2011

Im Gespräch mit dem »Zauberspiegel«

• • • Anlässlich des Erscheinens der »Ley Lines«-Anthologie (in der ich vertreten bin) interviewte mich der »Zauberspiegel«, ein Online-Newsportal rund um das fantastische und Spannungsroman-Genre, zu meiner Kurzgeschichte »Vergesst Nemo!« und auch ein, zwei anderen Fragen.
• • • Das Gespräch mit Bettina Meister war sehr angenehm, die Fragen fand ich spannend und ich hoffe, auch Ihr findet das Interview erbaulich.
• • • Der Link zum Interview: http://www.zauberspiegel-online.de/index.php?option=com_content&task=view&id=8218&Itemid=1

Die ZEIT-Tsunami

• • • Wir leben in einer Zeit der Extreme, scheint mir. So schlug und schlägt der ZEIT ONLINE Artikel über den »Perry Rhodan«-Dokumentarfilm tsunamigleich hohe Wellen der Empörung bei vielen SF-Lesern in Deutschland. Ich kommentierte den Artikel gestern hier im Blog ... und erlebe seither einen überwältigenden Besucherrekord.
• • • Und da wir in einer Zeit leben, in der wir zu selten »Danke« sagen, wollte ich mich einfach mal für diese Besucher-Tsunami bedanken. Mit diesem Ansturm hätte ich nie gerechnet. Wow.




Dienstag, 30. August 2011

»Perry Rhodan« und die ewig gestrige Presse

• • • Anlässlich des Kinostarts eines Dokumentarfilms über die SF-Serie »Perry Rhodan« veröffentlichte ZEIT ONLINE (hier: http://www.zeit.de/kultur/film/2011-08/film-doku-perry-rhodan) einen Artikel auf ihrer Homepage ... und entlarvt sich selbst oder zumindest den Verfasser als dem Geist des Ewig Gestrigen näher als differenzierter oder gar objektiver Berichterstattung.
• • • Johannes Thumfart heißt der Mann, der heute in den Fanforen und -kreisen für einen empörten Ausschrei gesorgt hat. Er (und sein verantwortlicher Online-Redakteur) haben nämlich besagten Artikel zunächst unter dem Titel »Perry-Rhodan-Dokumentation: Der Ersatz-Hitler aus dem All« ins Internet geschossen und für sowohl entrüstete wie entnervte Reaktionen gesorgt. Viele Liebhaber der seit 50 Jahren erfolgreichen Romanserie zeigen sich in ersten Äußerungen entsetzt über diese Überschrift und langjährige Kenner der SF-Szene rollen über einen neuerlichen Hitler-Vergleich abgegessen mit den Augen. Entsprechend schnell textete ZEIT ONLINE den Titel um in »Der Weltraum als Modelleisenbahn-Keller«. Ja, liest sich schon viel charmanter. Seufz!
• • • Die bisherigen Artikel von Johannes Thumfart bei ZEIT ONLINE wirken so, als wären sie Auftragsarbeiten gewesen. Vielleicht sind seine Texte tatsächlich nach dem Motto »Schreiben Sie uns das mal, sonst hat von uns keiner Lust dazu« entstanden, dieser vorliegende Artikel wirkt jedenfalls weder sonderlich originell noch tief recherchiert. Johannes Thumfart hat halt einfach mal was dahin geschrieben.
• • • Die Reaktionen auf diesen Text bleiben nicht aus und sind entsprechend harsch: Die SF- und Fantasyautorin Uschi Zietsch kommentiert in ihrem Blog (hier: http://blog.fabylon-verlag.de/?p=2248): »[...] Die ZEIT hat einen Artikel über die Fünfzigjährige Serie PERRY RHODAN veröffentlicht, der selbst für BILD-Niveau noch weit unterhalb der Wasseroberfläche liegt. [...]« ... und trifft es damit auf den Punkt. Einen Gefallen haben sich Thumfart und sein Redakteur mit diesem Geschreibsel sicherlich nicht getan.
• • • Thumfart selbst sieht das Ganze als »Missverständnis« und merkt in den Kommentaren zum Artikel an: »Ich habe den Hitler-Vergleich nie angestellt. Ich zitiere in dem Artikel lediglich den Dokumentarfilm, der wiederum einen Monitor-Beitrag aus dem Jahr 1969 zitiert. [...]«. Der Autor sieht sich also missverstanden aufgrund der Auswahl seiner Zitate. Jener Zitate, mit denen er die klischeehafte Betrachtung einer Romenreihe repitiert, wie sie seit Jahrzehnten betrieben wird. Sorry, aber wer den immer wiederkehrenden Hitlervergleich in den Titel eines Artikels packt, der muss sich nicht wundern, wenn er dafür gerügt wird. Wir haben das schon richtig verstanden, Herr Thumfart: Sie haben den Hitlervergleich in die Überschrift gepackt, um Klickquote zu machen, und rudern jetzt von »Missverständnissen« blubbernd zurück.
• • • Wir (und damit meine ich »unsere Gesellschaft«!) brauchen solches ewig gestriges Gewäsch nicht mehr. Wer die Berichterstattung über einen Dokumentarfilm nutzt, um zwecks Quote einen alten Hitlervergleich wieder auf zuwärmen, dessen Dahingetippe sollte man nicht auf die Leute loslassen.
• • • Ich glaube, es war Dieter Nuhr, der sagte: »Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten«. Wäre in diesem Falle auch besser gewesen. Weil sonst könnte man denken, bei ZEIT ONLINE würde nur das produziert werden, was ich beim ersten Lesen des Namens des Artikelschreibers dachte: einen dummen Furz.

Montag, 29. August 2011

Rosenstolz ist am Leben

• • • Es war ein wenig ruhig geworden um Rosenstolz. Mich begleiten Peter und Anna seit Anfang der 1990er Jahre und seit jeher berühren mich die Texte und die Musik ihrer Songs. Jetzt, nach Burn-Out und Boulevard-Pummelbildern, sind Rosenstolz zurück und präsentieren passend zum zwanzigjährigen Bestehen ihre neue Single. Der Titel trifft es gut: »Wir sind am Leben«. Eine schöne Doppeldeutigkeit.

Rosenstolz -- Wir sind am Leben - MyVideo

Donnerstag, 25. August 2011

The Troll Hunter

• • • Seit »Blair Witch Project« gehen die Filmkategorien »Mockumentary« und »Horrormovie« gern mal miteinander ins Bett, zumeist mit Ereignissen im B- oder C-Movie-Bereich. Der Film »The Troll Hunter« schildert für mich dabei aus den oberen B- in den unteren A-Niederungen. Liest sich wie ein Verriss? Ist es nicht!
• • • Eher im Gegentum: Die Geschichte um die filmenden Norweger-Uni-Studenten, die einen Trollkenner und -jäger treffen und begleiten, hat mich begeistert. Ich bin durchaus mit Vorbehalten an den Film gegangen und fand ihn viel angenehmer als erwartet. Okay, die Handlung wirkt etwas konstruiert und die Spannungsbögen könnten besser sein, aber das ist echt verzeihbar angesichts der charmanten Ausführung einer kurios wirkenden Grundidee: In Norwegen leben tatsächlich Trolle.
• • • Zwar sieht man in einigen Szenen die Künstlichkeit der verwendeten Tier- oder Trollattrappen und die animierten Trolle wirken mitunter computergeneriert, das ist aber nicht schlimm, denn der eigentliche Star des Films macht das alles wett. Nein, ich schreibe hier nicht von einem grandiosen Schauspieler, sonder vielmehr vom Land selbst. Der gesamte Film atmet eine tiefe Liebe zu Norwegen, seiner Landschaft und seiner Kultur. Wunderschöne Naturbilder machen dem Zuschauer klar: Egal, ob es Trolle tatsächlich gibt oder nicht - Norwegen ist ein tolles Stück der Welt. Und das macht den Film aus.
• • • Meine Empfehlung: Angucken! Tolle Landschaftsaufnahmen gepaart mit Troll-Action - das unterhält und gefällt.

Samstag, 20. August 2011

»Perry Rhodan« in Film, Fernsehen und auf meinem Computer

• • • Wenn ich auf die Zugriffsstatistiken meine Blogs gucke, dann gibt es immer wieder einen Besucheransturm, wenn es um das Thema »Perry Rhodan« geht. Kein Wunder, ist die SF-Serie doch sehr beliebt und hat eine sehr umtriebige und hervorragend technisierte Fan-Gemeinde. Also habe ich beschlossen, einfach immer wieder über das eine oder andere Perry-Detail zu bloggen. Ganz egoistisch gesagt: Es kann mir ja nur Recht sein, wenn mein Weblog von SF-Fans angesruft wird ... +grins+
• • • In den letzten Tagen sind mir zwei Infos über die Medienpräsenz von »Perry Rhodan« untergekommen, die ich gern aufgreifen möchte. Die erste dreht sich um die langjährig angekündigte und bislang nicht umgesetzte Verfilmung der Serie. Die PR-Redaktion berichtete (http://www.perry-rhodan.net/aktuell/news/2011081101.html), dass auf dem Perry-Rhodan-Weltcon im Oktober 2011 eine Diskussionrunde über die Frage »Warum ist es so verdammt schwer, einen PERRY RHODAN-Film zu machen?« stattfinden wir. Hossa, dachte ich, das wird bestimmt ein Schlachtfest. Ich kann es schon vor meinem geistigen Auge sehen: Horden von (zu Recht) von Ankündigungen und In-Aussicht-Stellen abgegessenen Fans in erregter Zwiesprache mit Bruno Eyron. Well, ich hoffe, dass sich die Jungs auf dem Podium vorher gut vorbereiten, denn die Fans werden sicherlich schwere Geschütze auffahren ... was ich ihnen wirklich nicht verübeln kann. Denn wer zunächst vielversprechende Ankündigungen macht und dann nichts folgen lässt, der muss sich zumindest auf die Konfrontation mit dem Unmut der enttäuschten Fans auseinandersetzen.
• • • Thema Zwei versteckt sich geradezu im Posting der PR-Redaktion von Gestern (http://www.perry-rhodan.net/aktuell/logbuecher/2011081901.html) über »Perry Rhodan Neo«. Nein, ich meckere jetzt nicht wieder über PR-Neo-Meckerer, sondern mir fiel folgender Satz auf: »[...] Erste Skripts für einen Fernsehspots habe ich bereits gesehen [...]«. Ich bin dahingehend kein Experte ... aber könnte es sein, dass in diesem Jahr erstmals für »Perry Rhodan« TV-Werbung gemacht wird? Ich finde die Aussicht, dass die SF-Serie im Fernsehen mit Werbeclips beworben wird, höchst spannend!
• • • Unabhängig davon, ob und in welchem Form »Perry Rhodan« in Film und/oder Fernsehen präsent ist, wartet auf meinem Computer noch eine ganz besondere Lektüre: Die erste Staffel »Perry Rhodan Action« in pdf-Form nämlich, die ich vor einiger Zeit erstanden habe und nun noch einmal für ein anstehende Projekt durcharbeiten werde. Projekt?, denkt Ihr vielleicht jetzt, Welches Projekt? Nun, das verrate ich Euch ein ander Mal ... +geheimnisvollguck+

Freitag, 19. August 2011

Lesung: »Vergesst Nemo!« in Dreieich

• • • Es ist bestätigt: Ich werde auf dem Buchmessecon in Dreieich, der am Samstag der Frankfurter Buchmesse (am 15. Oktober 2011) stattfindet, aus meiner Kurzgeschichte »Vergesst Nemo!« lesen.
• • • Die Räume, in denen die Lesungen auf dem Buchmessecon stattfinden, tragen Namen wie »Holodeck« oder »Maschinenraum«. Von 12 bis 13 Uhr hat der UlrichBurger-Verlag ein sogenanntes »Panel«, also einen »Vorlesen und Fragenbeantworten«-Programmpunkt innerhalb des Buchmessecon-Programms. Da neben »Die Köche« auch »Ley Lines« die London-Anthologie, in der meine Kurzgeschichte Platz gefunden hat, vorgestellt wird, bin ich sehr froh, Gelegenheit, aus meiner Geschichte lesen zu können.
• • • Also: vormerken! Samstag, 15. Oktober 2011, 12 Uhr, Dreieich bei Frankfurt - »Vergesst Nemo!«.

Donnerstag, 18. August 2011

Das Conan-Abenteuer des Michael Stackpole

• • • Manchem unter Euch mag Michael Stackpole als Autor der ersten in Deutschland erschienen BattleTech-Romane und verschiedener Star-Wars-Bücher ein Begriff sein. Seit einiger Zeit habe ich losen Kontakt zu ihm und manchmal chatten wir über mitunter verblüffend unwichtige Dinge.
• • • Grund meines Postings ist allerdings nicht, dass ich etwa angeben will mit meinem Kontakt zu Michael Stackpole, sondern weil er den Roman zur neuen Conan-Verfilmung geschrieben hat ... und darüber bei Facebook berichtet.
• • • Unter der Überschrift »My Conan Adventure« erzählt Michael in vier Artikel (in Facebook »Notizen« genannt) darüber, wie er dazu kam, über Conan zu schreiben. Diese Einblicke lesen sich (für mich zumindest) ziemlich gut und sind in jedem Fall den einen oder anderen Klick wert.
• • • Das Conan-Abenteuer des Michael Stackpole findet Ihr unter: http://www.facebook.com/michael.stackpole, einen Conan-Film-Blog findet Ihr unter http://www.conanmovieblog.com und hier unter diesem Post gibt's noch einen Videoclip mit Ausschnitten.

Mittwoch, 17. August 2011

Wichtige Telefonate

• • • Die Arbeit eines Autors besteht nicht nur aus dem Schreiben an sich, sondern auch aus vielen kleinen anderen Handgriffen. Telefonate sind dabei auch eines der Dinge, die zwar nicht direkt zum kreativen Schaffensprozess gehören, aber ihn dann letztlich ermöglichen.
• • • Meine Telefonate gestern und heute drehten sich um die Frankfurter Buchmesse, um den Buchmesse-Con (Link: www.buchmessecon.info/), um ein künftiges Projekt unter dem Arbeitstitel »Schattenspiel«, um mein (derzeit auf Eis liegendes, aber nicht vergessenes) SF-Projekt »GOLIATH« ... und auch um mein aktuelles Projekt: den Berlinthriller, an dem ich jetzt arbeite.
• • • Natürlich möchte ich Euch nicht mit Details über unspektakuläre Telefongespräche langweilen. Trotzdem möchte ich betonen, wie angenehm es in der heutigen Social-Media- und Digital-Communication-Welt ist, ein Gespräch via Telefon zu führen.

Dienstag, 16. August 2011

Musik zu »Game of Thrones«

• • • Manchmal findet mal kleine Juwelen bei YouTube. Heute fand ich »You win or you die«, ein Clip das Bilder aus der Fantasyromanverfilmung »Game of Thrones« und dabei den Titelsong der TV-Serie in Vertonung präsentiert. Ein herzliches Dankeschön an Karl-Heinz Zapf, dessen Posting über diesen Clip mich zu YouTube geführt hat.

ATLAN wechselt zu ULISSES

• • • ATLAN ist das, was man heutzutage einen SPIN-OFF nennt: Diese Romanserie (früher Heftroman, heute Hardcover und Taschenbuch) schildert abenteuerliche SF aus Sicht des jahrhundertelangen Freundes von Perry Rhodan, dem Arkoniden Atlan. Die Lizenz, ATLAN-Romane zu publizieren, wandert nun von FANPRO zu ULISSES.
• • • Auf der PERRY-RHODAN-Website informierte die Redaktion vor einigen Tagen (unter http://www.perry-rhodan.net/aktuell/news/2011081203.html) die Fangemeinde über die neue Heimat des »Einsamen der Zeit«.
• • • In einem Forum war zudem zu lesen, dass FanPro wohl zum Ende des Jahres aufgelöst wird und die Rechte aller Serien und Marken an Ulisses gehen.
• • • Der nächste ATLAN-Taschenbuch-Dreiteiler soll im Februar 2012 bei Ulisses starten.

Der neue Eschbach: »Herr aller Dinge«

• • • Ich habe es noch gar nicht erwähnt: Im September erscheint ein neuer Roman von Andreas Eschbach. Unter dem Titel »Herr aller Dinge« scheint es um nichts weniger zu gehen als um die Veränderungen der Welt, die Aushebung der Grenze zwischen Arm und Reich.
• • • Eine Leseprobe zum neuen Eschbach-Roman findet man unter http://www.andreaseschbach.de/werke/romane/had/had_leseprobe/had_leseprobe.html. Das Buch erscheint als Hardcover bei Lübbe, hat knapp 700 Seiten und soll 22 Euro kosten.

Freitag, 12. August 2011

Virtuelle Steampunk-Lesung

• • • Es gibt Menschen, die sitzen samstags um 20 Uhr (nach dem obligatorischen Wannenbad) vor der Glotze. Und es gibt Leute, die sind zu diesem Zeitpunkt online in der virtuellen Welt von SECOND LIFE und besuchen einen Steampunk-Flohmarkt.
• • • Morgen ist es wieder soweit: Am Samstag, den 13. August 2011 beginnt der zweite virtuelle Steampunk-Flohmarkt in SECOND LIFE am »Kafe Kruemelkram«. Und sie sind alle dabei: Erfinder, Entdecker, Mad Scientists, viktorianische Modeschöpfer, Abenteurer, U-Bootfahrer, Aeronauten, Luftschiffkapitäne, Welteneroberer und Dampfenthusiasten - jede Menge bekannte, aber auch neue Aussteller, die ihre außergewöhnlichen Steampunk-Kreationen im virtuellen Raum vorstellen. Sensationelle Steampunk-Exponate, die man so noch nie an einem Ort zusammen gesehen hat.
• • • Ich ich mittendrin. Zur Eröffnung des Flohmarktes lese ich aus der Anthologie LEY LINES des Ulrich Burger Verlags meine Kurzgeschichte »Vergesst Nemo!« sowie eine atmosphärische Steampunk-Miniatur.
• • • Dies ist die Chance für alle, die an meinen Berliner Lesungen nicht teilnehmen konnten, einmal »Vergesst Nemo!« vorgelesen zu bekommen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr bei SECOND LIFE im »Kafe Kruemelkram« vorbeikommen würdet. Die SL-Adresse lautet: http://slurl.com/secondlife/Ataria/56/160/23

FALLING SKIES

• • • Ich habe begonnen, die erste Staffel der SF-Serie FALLING SKIES zu sehen. Hier meine Gedanken zur Grundkonzeption und zu den ersten drei Episoden.
• • • Die »Skitters«, eine außerirdische Lebensform, hat die Erde besetzt. In großen Städten stehen riesige Bauten der Aliens, Parasiten kontrollieren Kinder über das Rückenmark und die Eroberer nutzen zudem auch Mech-Robots, um die menschliche Bevölkerung dezimiert zu halten. In diesem Szenario, das mich irgendwie an THE WALKING DEAD oder V erinnert und derzeit auch im Kino sehr beliebt ist (»World Invasion: Battle Los Angeles«, »Monsters«, »Skyline«, »The Darkest Hour« und irgendwie auch »Super 8« und »Cowboys & Aliens«), wird Noah Wyle (ja, Dr. Carter aus EMERGENCY ROOM) von Boston aus mit 300 Leuten losgeschickt, um einen sicheren Platz zu suchen.
• • • Man muss nicht immer das Rad neu erfinden, um gute und/oder spannende Unterhaltung zu präsentieren. Im Fall von FALLING SKIES (zumindest in der 1. Episode) wäre etwas mehr jedoch etwas besser gewesen. Dabei haben mich die Logikbugs in der Handlung der Folge nicht so sehr gestört wie die etwas behändige Erzählweise. Alle Szenen außer den beiden Action-Sequenzen wirken langsam und schwerfällig. Noah Wyle erschien mir nicht als dynamischer und energievoller Charakter.
• • • Das änderte sich in Episode 2 sehr. Nach dem Motto »Ein anderer Regisseur, eine andere Choreographie« war diese Folge viel spannender. Kurios, wenn man bedenkt, dass beide Folgen offenbar in einem Rutsch zusammen entstanden sind. Mit den Figuren des »Pope« und von »Maggie« werden kantigere Figuren eingeführt, was der Serie sicherlich gut tun wird.
• • • Episode 3 setzt das, was in Folge 2 begonnen wurde, weiter fort: Die Handlung wird spannend weitererzählt. War Episode 1 einfach nur mit der Aufgabe, die Serienexposition zu machen, überfordert? Wer weiß. Allerdings sehe ich einige tendenziell soapige Elemente im Verlauf der Handlung, vor allem in der Einführung der Figur des Dr. Michael Harris. Wollen wir's hoffen, dass die Serie nicht zu einer »Alien-Soap« wird.
• • • Mein bisheriges Fazit: Nach einem schwachen Einstieg und zwei guten Folgen bin ich auf die weiteren Episoden gespannt, wenn diverse durchgängige Logikbugs auch mein Guckvergnügen ein wenig mindern.

Donnerstag, 11. August 2011

Film-News

• • • Ich habe mal ein paar Film-News zusammengestellt für Euch, die ich alle bei moviepilot.de gefunden habe.
• • • Eine Mini-Serie im »Avatar - Legende von Aang«-Universum ist in der Vorbereitung: http://www.moviepilot.de/news/erster-trailer-fuer-the-last-airbender-legend-of-korra-111650
• • • Joe Johnston träumt von einem Spin-Off über den Kopfgeldjäger Boba Fett: http://www.moviepilot.de/news/joe-johnston-plant-star-wars-spin-off-111658
• • • Trailer zum SF-Film »Another Earth«: http://www.moviepilot.de/news/melanocholische-science-fiction-im-trailer-zu-another-world-111845
••• Harry Potter-Team arbeitet an »The Stand« von Stephen King: http://www.moviepilot.de/news/harry-potter-team-arbeitet-an-the-stand-von-stephen-king-111849

5. Staffel von TRUE BLOOD angekündigt

• • • Wie auf der Facebook-Seite der TV-Serie TRUE BLOOD (unter www.facebook.com/TrueBloodzu lesen ist, wurde die 5. Staffel der Vampirserie offiziell angekündigt. Auf dem US-Sender HBO werden ab Sommer 2012 zwölf neue Episoden ausgestrahlt.
• • • Der Sender HBO, der mit »Six Feet Under« bekannt wurde und auch erfolgreiche (Mini-)Serien wie »Sex and the City«, »Rome« oder »Game of Thrones« produziert(e), setzt damit seine erfolgreiche Serienpolitik fort.

SIN CITY 2 kommt

• • • Ich habe eben unter moviejones.de entdeckt, dass tatsächlich eine Fortsetzung von SIN CITY geplant ist. Noch in 2011 will Robert Rodriguez mit den Dreharbeiten beginnen.
• • • Die vollständige Meldung findet Ihr unter http://www.moviejones.de/news/news-sin-city-2-finanzierung-steht-drehstart-rueckt-naeher_8204.html

Andreas Eschbach schreibt STELLARIS Nr. 25

• • • Innerhalb der SF-Romanserie PERRY RHODAN erscheint seit einige Zeit eine Kurzgeschichten-Reihe namens STELLARIS ... und wie aktuell bekannt gegeben wurde, wird Andreas Eschbach (den ich sehr schätze - nicht zuletzt, weil ich in seinen Autorenseminaren der Bundesakademie Wolfenbüttel zwischen 2001 und 2005 so Vieles lernen konnte) die 25. Kurzgeschichte dieser »Serie in der Serie« schreiben.
• • • Die vollständige Pressemeldung findet Ihr unter www.perry-rhodan.net/aktuell/news/2011081102.html

Bildgewaltiges Fantasyfeuerwerk

• • • In den Zeiten moderner Visual-Effect-Movies, der Comicverfilmungen und optischen Mega-Blockbuster, da faszinieren mich die filmischen Kunstwerke des Drehbuchautoren und Regisseurs Zack Snyder (der einem Feuerpferd entsprechend mitunter polarisiert wahrgenommene Werke abliefert) immer wieder. Ich möchte heute ein paar Worte zu »Sucker Punch« loswerden.
• • • »Sucker Punch« präsentiert sich als bildgewaltiger Episodenfilm voller fantastischer Elemente mit Überbaugedanken, die den einzelnen Geschichten einen jeweiligen Rahmen geben, aber auch (wie in einem entwicklten Filmstreifen) ein Ganzes präsentieren. Betrachtet man den Film oberflächlich, so ist man fasziniert von den garndios choreografierten Kampfsequenzen, den Steampunk-Elementen, den Explosionen und nicht zuletzt von dem Drachen, der CGI-sei-Dank sicherlich der beste Filmdrache aller Zeiten ist. Sieht man genauer hin und hört man »Sucker Punch« wirklich zu, so entdeckt man kontemplative Erzählelemente, die tiefer sind als in Zack Snyders »300« oder vielleicht auch seinem »Watchmen«-Movie.
• • • Ich kann den Film nur empfehlen: Er hat mir zwei Stunden tolle Unterhaltung, Anstöße zum Nachdenken und irre Bilder geschenkt, ohne dabei in blutige Brutalität umzuschlagen.

Erstkontakt mit »Game of Thrones«

• • • Ich habe vor einiger Zeit den ersten Roman des Fantasyroman-Zyklus »Games of Thrones« gelesen, heute habe ich mich erstmals mit der Serienverfilmung beschäftigt. Nachdem ich einige Trailer gefunden habe, stolperte ich über diesen Clip, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich dabei um die ... ja, wie nennt man denn diese Clips am Anfang einer Serienepisode, welche die Namen der Schauspieler, Produzenten und des Regisseurs präsentieren?
• • • Egal. Der Clip hat mir gefallen und macht wirklich Interesse auf mehr. Ich bin auf die erste Staffel der Serie sehr gespannt. Das Video findet Ihr HIER

Dienstag, 9. August 2011

Wird »Perry Rhodan Neo« totgenörgelt?

• • • Man konnte es vor gerade mal vier Tagen bei SPIEGEL ONLINE lesen (HIER) lesen: Unter dem Titel »Perry Rhodan Neo« startet die weltweit älteste noch laufende Science-Fiction-Romanserie noch einmal komplett neu. Nach dem Vorbild der »Ultimate«-Comicserien erscheint am 30. September 2011 mit »Sternenstaub« der erste Roman der neuen zweiwöchentlichen Taschenheft-Serie, der in der nahen Zukunft des Jahres 2036 spielt. Weitere Informationen findet man inzwischen auch in Stefan Pannors Blog (HIER).
• • • Mich überraschte es nicht wirklich, dass sogleich ein Aufschrei aus den Reihen der organisierten Fan-Szene kam. Angeheizt durch Internet-trollige RundumdieUhr-Meckerer, die stets mehr Mängel als Schönes an »Perry Rhodan« finden, glauben nun einige Handvoll Hardcore-Fans, den Untergang von »Perry Rhodan Neo« herbeinörgeln zu können noch bevor sich die neue Serie mit ihren ersten Romanen tatsächlicher und fundierter Kritik stellen kann. Meine Verblüffung ob dieser Proteste hielt sich deshalb in Grenzen, weil ich sie kenne: Seit ich im zarten Alten von 14 begann, mit deutschen Science-Fiction-Fans Kontakt zu haben, erlebte ich diese Quengel- und Maulereien.
• • • Zugegeben: Unterstützt durch moderne Technik sind die Krittler inzwischen lauter geworden. Was ich in den 1980ern und -90ern, gern und vor allem auf SF-Conventions oder in Fanzines, als Stänkerei erlebte, das hat Dank Internet-Foren nun eine breitere, tönendere Basis. Die Differenziertheit der Argumente und die Art der Kritikführung haben sich jedoch nicht verbessert, sondern haben durch die Schnelllebigkeit der heutigen Medien eher gelitten.
• • • Und so nörgeln sich derzeit ein paar Dutzend Fans fast schon die Seele aus dem Leib. Dabei ist »Perry Rhodan Neo« nur der aktuelle Anlass für das offenkundige Bedürfnis, wichtige Aussagen zu treffen und »mehr Recht« zu haben als ein Verlag, dessen Redakteure und das derzeit elfköpfige »Perry Rhodan«-Autorenteam. Denn sieht man einmal in die Reihen der Motzer, dann findet man darunter auch jene, die seinerzeit die Heftserie »Perry Rhodan Action« benörgelten. Kurios ist dann, wenn eben solche Super-Fans heute nun »Perry Rhodan Action« plötzlich toll finden, aber »Perry Rhodan Neo« ob seiner Grundidee verdammen.
• • • Ich kann nur orakeln: Ob nun ein paar Handvoll Inter-Foren-Fans die Grundidee »Perry Rhodan Neo« niederstänkern wollen oder nicht, am 30. September wird der erste Roman dieser »Was wäre gewesen, wenn«-Serie erscheinen und auch seine Leser finden. Denn die Käufer und Leser dieser Taschenheft-Reihe werden (vielleicht auch gar ausgelöst durch die überzogene, fast schon kindisch wirkende Pseudo-Kritik) neugierig sein und das Produkt antesten wollen. Und die Romane werden gut lesbar, unterhaltsam, spannend und vielleicht auch einen Hauch utopisch sein.
• • • Letztlich entscheidet sich der Erfolg der »Neo«-Serie mit der Qualität der ersten Romane, nicht aufgrund agitativer Mecker-Fans. Ob Science Fiction den Lesern gefällt, entscheiden noch immer die Leser und nicht selbsternannte Krittelkritiker. Mal ganz ehrlich: Bei rund 70.000 verkauften Exemplaren der Heftroman-Serie »Perry Rhodan« pro Woche (!) fallen ein paar »Ich hab noch nichts gelesen, aber das ist trotzdem Scheiße!«-Blöker nur marginal ins Gewicht.

Montag, 8. August 2011

The Odd Life of Timothy Green

• • • Ab und an surft man ja mal Seiten an, die man schon lange kennt, aber viel zu selten ansurft. Und heute habe ich bei moviepilot.de den Trailer zum Disney-Fim »The Odd Life of Timothy Green« gefunden.
• • • Wer mich kennt, der weiß, dass ich Jennifer Garner als Schauspielerin sehr schätze. In der Zeit als Julia Roberts sich vom Starrummel zurückzog war sie eine neue, liebenswerte Darstellerin, die ich in ALIAS näher kennenlernte und die mich seither quasi begleitet. Jetzt spielt sie in »The Odd Life of Timothy Green« die Mutter eines plötzlich wie aus dem Nichts auftauchenden Kindes.
• • • Ich freue mich schon auf den Film. Der Trailer (den Ihr HIER findet) gefällt mir gut und ich bin gespannt, wie die Geschichte erzählt wird und endet.