Mittwoch, 27. April 2011

Worte wie Donnerhall

• • • In den letzten Wochen habe ich meine zweite Berliner Lesung vorbereitet. Unter dem Titel »Worte wie Donnerhall« werde ich am Freitag, 29. April 2011 um 20.00 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der AHA Berlin (Monumentenstrasse 13, 10829 Berlin/Schöneberg) meine Texte präsentieren.
• • • Neben der titelgebenden Science Fiction Story lese ich spannende, heitere und erotische Texte aus der gesamten Breite der fantastischen Literatur. Noch arbeite ich an der Endauswahl der Vorträge, aber soviel kann ich verraten: Meine Kurzgeschichte »Vergesst Nemo!« (die in der London-Anthologie LEY LINES bei UlrichBurger erscheinen wird) wird darunter sein.
• • • Der Eintritt ist frei. Getränke kann man vor Ort zu vernünftigen Preisen kaufen.

Freitag, 22. April 2011

ESC 2011

• • • Wer mich etwas näher kennt, der weiß: Ich liebe den Eurovision Song Contest (ESC). Dieser Tage habe ich, wie in den letzten paar Jahren auch, bei www.eurovision.tv die Beiträge der teilnehmenden Länder in diesem Jahr angesehen und -gehört ... und mir eine Meinung gebildet, die ich Euch da draußen natürlich nicht vorenthalten möchte.
• • • In diesem Jahre präsentieren Polen, Rumänien, Russland und die Ukraine schöne und eingängige Titel, die gute Chancen haben, eine Platzierung in den Top Ten zu bekommen. Die Slovakei setzt auf einen netten Beitrag im Stil von Rihanna & Co., was ganz gut gelingt für meinen Geschmack. Ebenfalls das Prädikat »Nett!« bekommt von mir Dänemark, die eine Boyband ins Rennen schicken mit einem recht schön anzuhörenden Song. Sowohl Bulgarien als auch die Türkei präsentieren einen nicht zu harten Rock-Titel, der aber in kurioserweise beiden Fällen im letzten Drittel stark verliert.
• • • Den »Viel zu gewollt«-Button bekommt dieses Jahr Schweden von mir, die »Kopie des Jahres« sahnt die Schweiz mit einem Lena-lastigen Trällermädchenlied ab. Die Enttäuschung des Jahres ist für mich Portugal, denn dieses Land hat viel mehr zu bieten als diese öde Nummer.
• • • Kommen wir zu meinen persönlichen Favoriten: Meine Hymne des Jahres kommt in diesem Jahr aus Ungarn - Kait Wolf singt »What about my dreams« und ich bin dabei im Glitzer-Disco-Arschwackel-Fieber. Der ESC-Rückkehrer San Marino schickt ein ganz bescheidenes Lied nach Düsseldorf, das mir aber sehr gut gefällt und dem ich eine Top Five Platzierung wünsche. Weißrussland ruft »I love Belarus« und kriegt mit dem schmissigen Song ne gute Wertung von mir.
• • • Die drei Beiträge, die ich am stärksten finde, sind zwei Comebacks und ein Geheimtipp: Für Israel kehrt die Siegerin aus 1998, Dana International, zurück zum ESC mit »Ding Dong«, einer echt tollen Nummer. England schickt die Ex-Boyband-jetzt-Vocal-Group BLUE zum Contest, die mit »I can« für mich den irgendwie besten Song dieses Wettbewerbs schicken. Und für Zypern tritt Christos Mylordos an, der nicht nur der Hingucker des Jahres (weil hübscher Kerl) ist, sondern auch einen Beitrag mitbringt, der zwar überhaupt nicht den Mainstream trifft und weder Knalleffekte noch ein eingängiges Thema offeriert, aber trotzdem enorm dicht ist und daher mein persönlicher Geheimtipp ist.
• • • Wer wird vorne liegen? Schwer zu sagen. Ich vermute, wir könnten in den Top Five Israel, Ungarn, San Marino, England und Russland erleben. Wünschen würde ich mir den Sieg durchaus für Zypern, Ungarn, Israel, England oder Weißrussland.

Mittwoch, 20. April 2011

Mythenland und London

• • • Diese Woche hat es in sich: Gleich zweimal darf ich dieser Tage freudig (und ein klein wenig stolz) verkünden, in einer Kurzgeschichten-Anthologie vertreten zu sein.
• • • Mit MYTHENLAND hat der Autor Volker Ferkau eine Fantasy-Serie beim Kelter-Verlag etabliert, die in Kürze in die zweite Staffel geht. Brandaktuell bringt Volker jetzt »Reise nach Mythenland«, eine Anthologie von fünf Kurzgeschichten als »Fan-Edition 2011« heraus ... und ich bin mit einer der Stories dabei. Meine Kurzgeschichte »Ein gutes Geschäft« erzählt den Kampf der Piratin Amelia gegen Khorrak den Schwarzen, der einst Leid über ihre Familie brachte.
Die auf 200 Exemplare limitierte Druckauflage (ca. 100 Seiten, Flexeinband, fünf Farbillustrationen) kann ab sofort zum Preis von 9,90 Euro. zzgl. 1,60 € Versandkosten gegen Rechnungper Mail unter info@mythenland.de bestellt werden (Absender bitte nicht vergessen!). Ab dem 1. Mai 2011 ist »Reise nach Mythenland« als eBook bei amazon.com für alle Readerformate erhältlich - inkl. der Illustrationen! Einfach nach Mythenland suchen. Für jede amazon-Rezension der Fan-Edition, egal ob gut oder nicht, erhält der Rezensent übrigens ein DIN A 3-Poster mit dem Titelbild des noch nicht erschienen MYTHENLAND-Romans »SHARKAN« - auf Wunsch auch gern von Volker Frekau und Titelbildzeichner Arndt Drechsler handsigniert.
• • • Mit meiner Kurzgeschichte »Vergesst Nemo!« werde ich außerdem in der Kurzgeschichten-Anthologie LEY LINES (zur Ausschreibung »Mysteriöses London« des UlrichBurger-Verlages) vertreten sein! In hervorragender Gesellschaft (u.a. Christoph Marzi, Susanne O'Connell, Gabriele Behrend und Tom Orgel) erzähle ich die Geschichte eine außergewöhnlichen Begegnung zweier Menschen in einem etwas anderen London des Jahre 1978.
Der Erscheinungstermin und die exakten Daten der Anthologie wurde noch nicht veröffentlicht, aber über Vorbestellungen freut sich der UlrichBurger-Verlag sicherlich.
• • • Mit diesen freudigen Nachrichten starte ich in ein betriebsames Oster-Wochenende: Heute/morgen, an Gründonnerstag, schließe ich die Nachbearbeitung zweier Kurzgeschichten ab und werde mich dann weiter meinem aktuellen Projekt widmen.

Freitag, 8. April 2011

Vampire in Paris

• • • Neben diversen »kleinen« Vorhaben (eine Leseprobe hier, eine Kurzgeschichte da, ein Kapitel für GOLIATH) arbeite ich derzeit an einem wunderschönen Projekt, das ich Mitte Mai hoffe, abschließen zu können. Es handelt sich dabei um eine sogenannte »Paranormal Romance«, einen Roman mit hohem Romantik- und ebenso hohem Mysteryanteil. Die in der Handlung in Erscheinung tretenden paranormalen Wesen werden Vampire sein, Ort des Geschehens wird das heutige Paris sein.
• • • »Nicht noch ein Vampirroman!«, mag jetzt manch einer rufen oder denken. Fakt ist aber: Romane rund um die bleichen, mitunter depressiven Blutsauger sind weiterhin äußerst gefragt und erfreuen sich ungebremster Beliebtheit. Zudem sind für mich Vampire (ebenso wie Werwölfe oder Geister) ein spannendes Thema, mit dem ich mich ungemein gern beschäftige.
• • • Wer nun befürchtet, ich würde einfach stereotyp geklonte Massenware produzieren, der sei beruhigt: Genauso wenig, wie ich genormte SF-Geschichten schreibe, werde ich dem Leser auch zum Thema Vampire keine Klischee-Erzählung antragen. Warum sollte ich auch blutsaugende Abziehbilder in einem Roman agieren lassen, der doch seine Leser spannend unterhalten sollte?
• • • Derzeit sitze ich am ersten Akt, also dem ersten Viertel, des Manuskriptes. Alles dreht sich um Paris, um aufregend neue Partys und um einen geheimnisvollen Mann, den meine Protagonistin Lynda äußerst aufregend findet. Alsbald dann tauchen sie auf - die Vampire in Paris.