Montag, 27. September 2010

Interview mit Ernst Wurdack

• • • Heute nur mal was ganz Kurzes: auf der (von mir sehr geschätzten) Infoseite www.phantastiknews.de findet sich aktuell ein Interview mit dem Verlager Ernst Wurdack, dessen Verlagstitel äusserst bemerkenswert und wertvoll sind.

Montag, 20. September 2010

3D an der Spitze?

• • • Ich habe eben einen Artikel in der Online-Ausgabe des Berliner Magazins »tip« gefunden (Link: http://www.tip-berlin.de/kino-und-film/resident-evil-afterlife-der-spitze), in dem ausgedrückt wird, der Film »Resident Evil - Afterlife« beweise, dass 3D-Filme in der Gunst der Zuschauer vorne liege - denn die Starteinspielergebnisse des Filme sind äusserst hervorragend.
• • • Man mag es als kleinkariert von mir halten, auf einen neunsätzigen Artikel zu reagieren, der den 4. Resident-Evil-Film in gerade mal vier Sätzen erwähnt. Trotzdem wage ich zu behaupten: das gute Einspielergebnis ist sicherlich nicht nur aufgrund der Tatsache zustande gekommen, weil es ein 3D-Film ist.
• • • Tatsächlich ist es meines Erachtens nach so, dass die »Resident Evil«-Reihe einfach schweinebeliebt ist bei den Kinobesuchern. Die Filme werden in regelmässigen Abständen produziert, biete eine tolle Optik, bringen die Handlung stets ein bisschen weiter und sind immer für eine Überraschung gut. Und ja, 3D ist ne coole Sache - aber dieser Film ist nicht so erfolgreich, nur weil er in 3D ist.
• • • So, das musste jetzt mal gesagt werden. Und jetzt zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Tages ...

»SZM-Stapel« aufgeräumt

• • • Es gibt Momente, da bin ich in kompletter Aufräum-Stimmung. Gestern hatte ich einen solchen und bin meinem »SZM-Stapel« zu Leibe gerückt ... dem gut 30 cm hohen Stapel an Exemplaren des »Süddeutsche Zeitung Magazin«, die ich gehortet habe, um sie »irgendwann« durchzusehen. »Irgendwann« war gestern.
• • • Ich schätze das SZM sehr. Jedes Mal, wenn ich ein Exemplar in die Hände nehme, fühle ich mich zuhause. Darin finden sich höchst interessante Interviews und Artikel, traditionell ein (meist sehr spannendes) Rezept und viele tolle Kleinigkeiten. Bei meiner zweistündigen Aufräumaktion (jedes Exemplar in die Hand nehmen, durchsehen, heraustrennen von Rezepten und Artikeln, ausgeweidetes Exemplar wegwerfen) war ich stets von einem wohligen Gefühl begleitet.
• • • Und dann das Schönste: ich kam nach dem letzten Exemplar auf die Idee, im Internet nach dem SZM zu suchen. Siehe da - ich wurde fündig. Unter http://sz-magazin.sueddeutsche.de findet man Artikel und Kolumnen zuhauf ... und diese Website schafft es, mit genau das Gefühl zu vermitteln, was ich mit der gedruckten Ausgabe habe! Das ist bemerkens- und von meiner Seite her daher dringend empfehlenswert.

Sonntag, 19. September 2010

ElsterCon 2010

• • • Gestern besuchts ich, zusammen mit Hardy Kettlitz vom Berliner SF-Club ANDYMON, den diesjährigen ElsterCon in Leipzig - ein spannender und angenehmer Tag unter jeder Menge alter und neuer Bekannter.
• • • Mit der preiswerten Privatbahn InterConnex erreichten wir gegen halb Zehn Leipzig und eine halbe Stunde später den Ort der Convention: Das Haus des Buches. Eine schöne und sehr angenehme Location, wie ich finde. Dort wartete ebenso ein umfangreicher, mitunter sehr antiquarischer Büchermarkt wie bereits der erste von vielen Programmpunkten auf uns.
• • • Letztlich nahm ich nur wenig vom Rahmenprogramm wahr. Mir war es wichtig, KollegInnen und Bekannte zu treffen, neue Kontakte zu schliessen und gesellig zu sein. Ganz nebenbei rettete ich eine Con-Tasche, verhalf jemandem zu einer 76er Erstausgabe von »Picknick am Wegesrand«, kaufte vier langgesuchte Knaur-Romane von David Eddings und unterhielt mich glänzend beim Abendessen über das Leben und das Schreiben.
• • • Gegen Eins war ich wieder zuhause, freudig begrüsst von meinen Katzen Mia und Kasimir. Mein einer Tag auf dem ElsterCon hatte sich gelohnt.

Donnerstag, 9. September 2010

Schreiben lernen

• • • Ich werde immer wieder angesprochen und gefragt: »Wie kann man denn Schreiben lernen?«. Meine Antwort auf diese Frage ist zumeist: »Erstens: Hinsetzen und Schreiben. Zweitens: Werkzeug zusammensuchen. Drittens: Hinsetzen und Schreiben.« Zu dem zweiten Punkt möchte ich Euch heute eine Empfehlung geben:
• • • Wer sich das Handwerkszeug für das Schreiben von Kurzgeschichten und Romanen aneignen möchte, der ist mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel (www.bundesakademie.de) hervorragend beraten. Dort werden pro Jahr richtig viele, richtig gute und durchaus preiswerte Seminarwochenenden angeboten - dort habe ich unheimlich viel lernen dürfen.
• • • Konkret für die nächste Zeit kann ich Euch die folgenden Seminare sehr ans Herz legen (nähere Informationen auf der Website der Bundesakademie!)

19.-21.11.2010
»Die Science-Fiction-Kurzgeschichte«
Leitung: Frank Borsch & Klaus N. Frick
Kosten: 175 Euro inkl. Übernachtung, Vollpension und Reader
Anmeldeschluß: 19.10.2010

19.-21.11.2010
»Plots entwickeln im historischen Roman«
Leitung: Lathrin Lange & Titus Müller
Kosten: 175 Euro inkl. Übernachtung, Vollpension und Reader
Anmeldeschluß: 19.10.2010

28.-30.11.2010
»Alles für Autoren«
Leitung: Sandra Uschtrin / Dr. olaf Kutzmutz
Kosten: 160 Euro inkl. Übernachtung und Vollpension
Anmeldeschluß: 28.10.2010

25.-27.03.2011
»Phantastische Literatur schreiben - Langformen in Fantasy, Horror und Sciencefiction.«
Leitung: Kathrin Lange & Klaus N . Frick

16.-18. Dezember 2011
»Vier Seiten für ein Universum - Die Sciencefiction-Kurzgeschichte.«
Leitung: Uwe Anton & Klaus N. Frick

Montag, 6. September 2010

Nicolas Cage goes Urban Fantasy

• • • Ich habe mir »Duell der Magier«, den aktuellen Nicolas-Cage-Film bzw. den neuen Jerry-Bruckheimer-wir-lassen-ganz-viel-explodieren-Streifen angesehen. In einer Szene basierend auf dem Gedicht »Der Zauberlehrling« von Goethe präsentiert sich der Film für mich überraschenderweise als fast lupenreiner Urban Fantasy Stoff.
• • • Okay, ja, die Hauptfigur ist männlich (und nicht weiblich, wie in den Urban Fantasy Romanen gerne mal). Und ja, irgendwie fehlen diverse Kleinigkeiten für einen Urban Fantasy Plot. Aber wenn man mal Fünfe grade sein lässt, dann zeigt uns »Duell der Magier«, wie eine Verfilmung von urbanen Vampirstories optisch aussehen könnte.
• • • Die Handlung des Films ist eher dünn und linear aufgebaut. Der Held ruft mit zu oft »Oh mein Gott!« und »Ahhhh!«. Trotzdem sind die Effekte ein toller Hingucker und die Inszenierung der einzelnen Szenen ist cool, wie üblich bei Jerry Bruckheimer.
• • • Kurios war für mich, dass Morgana (gespielt von der durch mich sehr geschätzten Alice Krige) am Ende nur unscharf zu sehen war ... was schade ist und logisch auch nicht so wirklich im Plot begründbar war.
• • • Alles in allem: Action-Unterhaltung für die ganze Familie - und ich war auch unterhalten, wenn auch nicht richtig toll begeistert bzw. berührt.

Donnerstag, 2. September 2010

Highschool Musical in Serie

• • • Ich habe gestern die ersten vier Episoden der amerikanischen Serie GLEE sehen können ... und bin höchst angetan.
• • • Ja, es sieht fast danach aus, als hätte sich jemand hingesetzt und überlegt: »Lasst uns so eine Serie machen, die ähnlich konzipiert sind wie die Highschool-Musical-TV-Filme!«. Verständlicher Gedanke, hat sich »Highschool Musical« und seine Nachfolger und das zugehörige Merchanise ja wunderbar verkauft. Doch das, was ich gestern bei GLEE erlebt habe, war anders. War grösser. War grandioser.
• • • GLEE wendet sich, im Gegensatz zur Highschool-Musical-Reihe, an ein breiteres und daher nicht exklusiv-teeniges Publikum. GLEE ist witzig und stellenweise haarsträubigend komisch. GLEE ist zu Tränen rührend und gespickt mit Momenten, in denen man denkt: »Krass, wie geil!«
• • • Kein Wunder, dass GLEE in den USA so erfolgreich ist: die Serie nimmt mitunter Highschool-Filme und -Serien gehörig auf die Schippe. GLEE bietet allen Schauspielern bis in die kleinsten Rollen jede Menge Potential, glänzen zu können. Und jede 42minütige Episode ist bislang toll, ohne Ausnahme.
• • • Mein Fazit: dringend empfehlenswert!